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24. Februar 2017

MdL Radlmeier bei Bürgermeisterin Birgit Gatz: "Für einen Dialog braucht es zwei." -Westtangente

gatz radl
Tiefenbach (24.02.201). Verkehrsprojekte (Westtangente) und die Neugestaltung der Tiefenbacher Ortsmitte waren nur zwei der Themen, die der Stimmkreisabgeordnete Helmut Radlmeier und Tiefenbachs Bürgermeisterin Birgit Gatz im Tiefenbacher Rathaus besprachen. Vor allem beim Thema Westumfahrung war man sich über das weitere Vorgehen einig.
„Als Landtagsabgeordneter für den Landkreis und die Stadt Landshut ist mir der enge Kontakt zu den Bürgermeistern wichtig“, erläuterte Radlmeier den Hintergrund seines Besuches. Breiten Raum nahm bei dem Gespräch die angedachte Westumfahrung der Stadt Landshut ein. Für die Westtangente wurde ein Bürgerbegehren gestartet. Die Straße könnte im Stadtwesten am Knotenpunkt der Staatsstraße 2045 mit der Fuggerstraße starten, parallel zum östlichen Flutmuldendamm zur Isar geführt werden, die Isar queren und an die B 11 anschließen. Auch eine Weiterführung über das Gebiet der Gemeinden Tiefenbach und Kumhausen bis südlich von Kumhausen an die B 15alt wird von den Initiatoren des Bürgerbegehrens diskutiert.

Radlmeier stellte klar, dass für ihn als Stimmkreisabgeordneten eine solche Verlängerung nur im Dialog mit den Gemeinden Tiefenbach und Kumhausen infrage komme. „Diese Straße muss im Einvernehmen mit den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern gebaut werden“. Hier spreche er auch als Vertreter der CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat. „Die Zustimmung der beiden Gemeinden ist für uns das entscheidende Kriterium.“

Bürgermeisterin Gatz dankte für diese klaren Worte. Bisher habe sie, wie auch der Gemeinderat, von den Überlegungen der Stadt leider nur aus der Presse erfahren. „Als Bürgermeisterin bin ich den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Tiefenbach verpflichtet. Ich muss wissen, welche konkreten Auswirkungen eine verlängerte Westumfahrung auf die Gemeinde hätte“, machte Gatz deutlich. Gatz und Radlmeier waren sich einig, dass es hier ein Verkehrsgutachten brauche, das neben dem verkehrstechnischen Folgen auch die Notwendigkeit der Straße belegt. Erst dann könne sich die Gemeinde positionieren.

Die Position bei der geplanten Umgestaltung des Ortskerns von Tiefenbach sei dagegen klar: Man wolle eine attraktive Ortsmitte schaffen. Ein Gesundheitszentrum und eine Wirtschaft seien angedacht, führte Bürgermeisterin Gatz aus. Für Radlmeier ein ganz entscheidendes Projekt: „Eine zentrale Anlaufstelle im Ortskern kann die ganze Ortschaft beleben. Das ist gerade bei uns im ländlichen Raum von großer Bedeutung.“ In dem Zusammenhang wies Radlmeier auf die Möglichkeit hin, dass die Gemeinde die Einrichtung zweier WLAN-Hotspots im Rahmen des BayernWLANs vom Freistaat bezahlt bekomme. Kostenloser WLAN-Zugang könne die Attraktivität der Ortsmitte noch weiter steigern, so Radlmeier.

Ob in Sachen Verkehr oder bei anderen Themen: Bürgermeisterin Gatz und Abgeordneter Radlmeier wollen weiter im engen Kontakt bleiben. Denn: „Für einen Dialog braucht es zwei.“

Bildunterschrift: Bürgermeisterin Gatz und Abgeordneter Radlmeier tauschten sich über die Westtangente und die Neugestaltung des Ortskerns in Tiefenbach aus.

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