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Mit Katheter & Ultraschall gegen die Lungenembolie

Neues Verfahren HKL

Von links Chefärztin Prof. Dr. Julinda Mehilli und die Oberärzte Dr. Florian Zauner und Dr. Josef Haimerlpraktizieren ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung einer Lungenembolie, die sogenannte ultraschallgestützte Katheterlyse. - Bildquelle: Daniela Lohmayer / LAKUMED Kliniken

Landkreis Landshut - pm (15.02.2022)  Plötzlich einsetzende Luftnot, Schmerzen beim Atmen, Herzrasen oder plötzliche Bewusstlosigkeit sind Beschwerden, die auf eine Lungenembolie hindeuten können. Die Lungenembolie ist eine Verstopfung einer oder mehrerer Lungengefäße durch ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel.

Dieses stammt meist aus den Beinvenen oder Beckenvenen. Jedes Jahr erkranken 60 bis 200 Menschen pro 100 000 Einwohner an einer Lungenembolie – bei Menschen über 70 Jahren sind sogar 5 von 1000 Menschen betroffen. Durch die Verlegung der Lungengefäße sinkt die Durchblutung der Lunge und die Sauerstoffaufnahme wird reduziert. Die Verlegung der Lungengefäße belastet zudem die rechte Herzkammer, was zu einer Erweiterung der rechten Herzkammer und damit einer eingeschränkten Pumpkraft des Herzens führt. Dadurch kann es zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufversagen kommen. Allein in Deutschland versterben jedes Jahr 40.000 Menschen an einer Lungenembolie.

 

„Patienten mit Lungenembolie und drohendem Kreislaufversagen sind ein Notfall und wurden bisher mit einer systemischen Lysetherapie, also einem Medikament zur Auflösung des Blutgerinnsels, behandelt“, erklärt Prof. Dr. Julinda Mehilli, Chefärztin der Medizinischen Klinik I am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Dabei kommt es zwar zu einer Reduktion der Kreislaufkomplikationen, zugleich besteht aber ein hohes Blutungsrisiko, insbesondere die Gefahr einer Hirnblutung. Aus diesem Grund ist diese Therapie auch in den Leitlinien als Einzelfallentscheidung zu treffen.“

 

Seit einigen Wochen wird am Krankenhaus Landshut-Achdorf ein neues minimalinvasives Verfahren zur Behandlung der Lungenembolie durchgeführt, die sogenannte ultraschallgestützte Katheterlyse (EKOS-System). „Dabei wird im Herzkatheterlabor unter Durchleuchtung ein Katheter in die Lungenstrohmbahn eingeführt und das Gerinnsel mit Ultraschallwellen des EKOS-Systems verkleinert. Durch eine lokale Lyse, die nur etwa zehn Prozent der Dosis im Vergleich zur systemischen Therapie beträgt, kann das Gerinnsel aufgelöst werden“, erklärt Dr. Josef Haimerl, Oberarzt der Medizinischen Klinik I am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Mit dieser gezielten Verabreichung der Lysetherapie reduzieren wir das damit verbundene Blutungsrisiko deutlich“, so Prof. Dr. Mehilli.

 

Mit diesem neuen Verfahren kann der Patient innerhalb kurzer Zeit stabilisiert werden und es ist eine rasche Verbesserung der Pumpfunktion der rechten Herzkammer ersichtlich. Dieses moderne, minimalinvasive katheterbasierte Verfahren kann am Krankenhaus Landshut-Achdorf im Herzkatherterlabor rund um die Uhr eingesetzt werden und dient der Notfalltherapie bei Patienten mit Lungenembolie und hohem Risiko.

 

Bildunterschrift: Chefärztin Prof. Dr. Julinda Mehilli (vorne links) und die Oberärzte Dr. Florian Zauner und Dr. Josef Haimerl (von links) praktizieren ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung einer Lungenembolie, die sogenannte ultraschallgestützte Katheterlyse.

Bildquelle: Daniela Lohmayer / LAKUMED Kliniken

 

 

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