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„Mitten ins Herz" - 16. Okt. Matinee zu Eugen Roths Werk

Oliver Karbus und Martin Kubetz

Heinz Oliver Karbus (rechts) und Martin Kubetz. - Foto: Stadt Landshut 

Am Sonntag, 16. Oktober, um 11 Uhr lädt die Stadtbücherei wieder zu ihrer musikalisch-poetischen Matinee „Mitten ins Herz" in den Veranstaltungssaal im Salzstadel ein, bei der Oliver Karbus und Martin Kubetz ein weiteres Mal Eugen Roths humorvolle Lyrik präsentieren. Diese hatte schon bei der letzten Matinee im Mai im Mittelpunkt gestanden und kam beim Publikum so gut an, dass dem Lyriker nun eine zweite Auflage gewidmet wird.

Während im Mai noch viele seiner „Ein Mensch"-Gedichte ihren Platz in der musikalisch-poetischen Stunde fanden, werden am Sonntag, 16. Oktober, Heinz Oliver Karbus und Musiker Martin Kubetz dieses Mal andere Formate der bemerkenswerten Dichtungen aus Roths Feder präsentieren. Eine Anmeldung zur Veranstaltung bei der Stadtbücherei unter 0871/22 877 ist erwünscht. Der Eintritt kostet neun Euro.

Eugen Roth (24. Januar 1895 ‑ 28. April 1976) war der Sohn des stadtbekannten Münchener Journalisten und Schriftstellers Hermann Roth. Als Kriegsfreiwilliger des bayerischen Reserveinfanterie-Regiments erlitt er im Oktober 1914 eine schwere Verwundung, nach welcher der Krieg für ihn zu Ende war. Sofort im Anschluss begann er ein Studium der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte an der LMU in München. Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung durch die Nationalsozialisten im April 1933 war er Lokalredakteur der „Münchner Neuesten Nachrichten".

Schon lange vor dieser Zeit hatte er mit ernster Lyrik begonnen. Auf großes Echo stieß der junge Autor damit aber nicht. Erst als ihm als Journalist der Laufpass gegeben worden war, schlug seine humorvolle Ader durch und ein ironisch-heiteres Versbuch nach dem anderen fand eine stetig wachsende Leserschaft. Den ersten großen Erfolg hatte er 1935 mit „Ein Mensch", in dem er in ebenso mühelos wirkenden wie kunstvollen Versen den Menschen und seine Schwächen unter die Lupe seiner scharfblickenden, aber gutmütigen Kritik nimmt. Man will es heute nicht glauben, dass er diese Verse zunächst bei zehn Verlagen erfolglos vorgelegt hatte. Trotz seiner antimilitaristischen Haltung wurde er im Zweiten Weltkrieg eingezogen und auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt. Unter dem Titel „Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein" erschien eine Sonderausgabe für die Wehrmacht.

Roth gehört zu den meistgelesenen Lyrikern im deutschsprachigen Raum und wurde mit weiteren bekannten Bänden wie dem liebevoll-kritischen „Wunderdoktor" und der boshaft-witzigen „Frau in der Weltgeschichte" berühmt. Nach dem Krieg reflektierte Roth die NS-Zeit sehr kritisch und gab weitere Gedichtbände heraus, darunter auch Limericks und Schüttelreime. Ernste Lyrik und Prosa ist zu des Dichters Leidwesen immer stark vom Erfolg seiner humoristischen Werke überschatten worden.

1952 wurde Eugen Roth mit dem Kunstpreis für Literatur der Stadt München ausgezeichnet, 1960 mit dem Bayerischen Verdienstorden. Er erhielt 1965 auch das Große Bundesverdienstkreuz.

Die Podcasts früherer Lesungen sind weiterhin unter www.landshut.de/stadtbuecherei unter dem Punkt „Veranstaltungen" – „Mitten ins Herz" verfügbar.

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