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Filmvorführung „es kann legitim sein, was nicht legal“

Martin Löwenberg

Martin Löwenberg auf einer Anti-Nazi-Demo - Foto Petra Gerschner

Landshut - pm (03.06.2024) Am Donnerstag, 6. Juni, wird um 18 Uhr im KOENIGmuseum der Film „es kann legitim sein, was nicht legal ist. martin löwenberg – ein leben gegen faschismus, unterdrückung und krieg“ anlässlich der Ausstellung „Mahnmale. Erinnerungskultur im Werk von Fritz Koenig“ gezeigt.

Fast zwei Jahrzehnte begleiteten die FilmemacherInnen Petra Gerschner und Michael Backmund den Widerstandskämpfer und ehemaligen KZ-Häftling Martin Löwenberg (12. Mai 1925 – 2. April 2018) mit der Kamera: bei seinem politischen Engagement zur Unterstützung von Flüchtlingen sowie zur Entschädigung von ehemaligen ZwangsarbeiterInnen, aber auch bei seinem entschiedenen Eintreten gegen Neonazismus, Antisemitismus und Krieg. Diese subjektive Protestgeschichte wird verknüpft mit aktuellen Interviews und historischem Bildmaterial aus Wroclaw (ehem. Breslau), Dachau, Flossenbürg, Essen und München zu einer filmischen Zeitreise über ein Jahrhundert. Martin Löwenberg entwickelt dabei eine ganz besondere Form der Reflektion von Geschichte, die die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für die Gegenwart präsent werden lässt.

Im Anschluss der Filmvorführung (94 min) gibt es eine Gesprächsrunde mit den FilmemacherInnen Petra Gerschner und Michael Backmund.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0871 89021 ist erwünscht, eine Teilnahme ohne Anmeldung ist jedoch möglich.

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