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„Willkommensgruppen“ ukrainischer Kinder an Schulen geht an der Realität vorbei

Bayern - pm (17.03.2022) Der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), Jürgen Böhm, kritisiert das Rahmenkonzept des Kultusministeriums, in dessen Zentrum die sogenannten Pädagogischen Willkommensgruppen stehen: „Das Rahmenkonzept des bayerischen Kultusministeriums ist nicht mehr als eine hehre Absichtsbekundung, realitätsfremd und geht an den Bedürfnissen und Beschulungsmöglichkeiten für die aus der Ukraine geflüchteten Kinder vorbei“.

Ukrainische Lernplattformen und Online-Angebote nutzen

Böhm verweist in diesem Kontext auf bereits bestehende Online-Unterrichtsangebote der Ukraine als sinnvolleren Lösungsansatz: „Es gibt etablierte ukrainische Lernplattformen und flächendeckend vorhandene digitale Unterrichtsmittel eines nach wie vor handlungsfähigen demokratischen Landes, über die Kinder und Jugendliche mit Unterrichtsmaterialien versorgt werden und sogar mit Lehrkräften in ihrem Heimatland in Kontakt treten können. Dank solcher Online-Angebote besteht die Möglichkeit, die ukrainischen Schülerinnen und Schüler auch weiterhin in ihrer Muttersprache zu unterrichten, Kontakt zum Heimatland zu halten und die Zeit bis zur Rückkehr in eine freie Ukraine zu überbrücken“.

„Es kann nicht um die überstürzte Zuordnung in das deutsche Bildungssystem gehen, sondern um die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten, Online-Zugängen und natürlich unterstützenden Angeboten auch durch Lehrkräfte aus Deutschland – unabhängig von den Schulformen. Da es sich bei der überwiegenden Mehrheit der Ukraine-Flüchtlinge um Mütter mit Kindern handelt, deren Ehemänner und Väter ihre Heimat in einem Abwehrkampf verteidigen, ist die Bindung an das Land besonders intensiv und emotional. Unter diesen Umständen sei es besonders wichtig, ukrainische Beschulungsangebote zu arrangieren, die die soziale, sprachliche und kulturelle Einbindung erlauben“, betont der brlv-Vorsitzende.

Lehrkräfte unter den geflüchteten Ukrainern sondieren

Darüber hinaus gelte es in einer ersten Übergangsphase erst einmal die zur Verfügung stehenden Lehrkräfte zu sondieren und qualifiziertes Personal zu identifizieren. Die Antwort auf die Frage, wo zusätzliches Personal für die zu bildenden Angebote herangeschafft werden soll, bleibt ganz klar zu beantworten – die geflüchteten Mütter mit pädagogischer und ohne pädagogische Ausbildung haben ein großes Bedürfnis, dies zu übernehmen. Hier müssen unbürokratisch die Personen unter den Geflüchteten gefunden werden, denen dann entsprechende Rahmenbedingungen an zentralen, gut erreichbaren Punkten, wie in Schulen, Schullandheimen, Jugendherbergen und Universitäten zu Verfügung gestellt werden.

Das Rahmenkonzept des Kultusministeriums sei gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht, so der Verbandschef. „Die benötigten Strukturen sind mit bisher bekannten Flüchtlingswellen nicht vergleichbar und müssen entsprechend ausgestaltet werden. Die Menschen suchen Schutz vor einem Krieg, der ihr Land, ihre Freiheit bedroht und sie wollen so schnell wie möglich zurück in dieses Land. Mit Aktionismus, überlasteten Lehrkräften ohne Ukrainischkenntnisse und potenziertem Organisationschaos an unseren Schulen ist den geflüchteten ukrainischen Kindern und Jugendlichen sicher nicht gedient. Was diese in erster Linie brauchen sind klare Strukturen, Alltagsroutinen, ein Stück weit Normalität und Perspektiven als freie Ukrainer!“, schließt Böhm.

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