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Spatenstich für Netzausbau zwischen Altheim und St. Peter

Spatenstich Simbach

v. l.: Thomas Karall, Gerhard Christiner, Tim Meyerjürgens, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, sein Stellvertreter Hubert Aiwanger, Markus Achleitner

Simbach - pm (09.03.2023) Mit einem ersten symbolischen Spatenstich haben heute Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger und TenneT-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens den Startschuss für den Bau der Leitung Altheim – St. Peter gegeben. Der Bau des ersten Projektabschnitts zwischen dem Umspannwerk in Simbach am Inn und dem in Oberösterreich gelegenen Umspannwerk St. Peter hat internationale Bedeutung.

Denn insgesamt verbindet die Leitung Altheim – St. Peter Windstrom aus dem Norden und Solarstrom aus Süddeutschland mit Speicherkraftwerken in den Alpen. Daher setzten auch der oberösterreichische Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und der Technische Vorstand der Austrian Power Grid AG Gerhard Christiner zum Spatenstich mit an.

In Anwesenheit von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien sagte Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Der Netzausbau in Bayern kommt voran: Heute Spatenstich für das bayerisch-österreichische Stromleitungsprojekt in Simbach in Niederbayern. Bayern setzt mit voller Kraft auf Erneuerbare Energien und investiert hier zusätzlich 500 Mio. Euro. Gleichzeitig müssen aber auch die Stromleitungen ausgebaut werden. Daher haben wir das Personal im Genehmigungsbereich nochmals massiv verstärkt. Unsere Energieversorgung muss noch unabhängiger und regionaler werden.“

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger sagte: „Der Ersatzneubau der Leitung Altheim – St. Peter ist ein Meilenstein für die Zusammenarbeit Österreichs und Bayerns im Energiebereich. Bayern und hier insbesondere Niederbayern ist Spitzenreiter bei der Solarenergie, Österreich hat stark in Pumpspeicherkraftwerke investiert und baut sie weiter aus. Diese Technologien ergänzen sich hervorragend. Mit der Ertüchtigung des Stromnetzes sorgen wir dafür, dass die Engpässe zwischen Stromerzeugern, Speichern, und Stromverbrauchern beseitigt werden. Für die Transformation des Bayerischen Chemiedreiecks reicht das aber nicht aus. Eine klimaneutrale Produktion benötigt sowohl große Mengen an Wasserstoff als auch an grünem Strom. Wir müssen viel schneller beim Infrastrukturausbau werden und ich erwarte, dass TenneT für die Stromversorgung des Chemiedreiecks alle notwendigen Leitungen pünktlich plant und baut.“

TenneT-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens bekräftigte die europäische Bedeutung des Projekts: „Die Realisierung dieses Interkonnektor nach Österreich ist immens wichtig für die Stromversorgung in Bayern und insbesondere für das bayerische Chemiedreieck. Pumpspeicherkraftwerke sind praktisch große Batterien, mit denen wir Erneuerbare Energien speichern und bei Bedarf wieder abrufen können. Wir sind auf den Stromaustausch mit Österreich angewiesen und müssen dafür auch die notwendige Transportkapazität bereitstellen. Dieser erste Meilenstein heute ist ein großer Erfolg und gleichzeitig müssen wir alles daran setzen, das Gesamtprojekt sowie weitere notwendige Leitungen zügig in Betrieb zu nehmen. Wir sind sehr froh, dass wir jetzt den Rückenwind sowie den politischen und behördlichen Willen spüren, den Netzausbau voranzutreiben.“

Wirtschaftslandesrat von Oberösterreich Markus Achleitner blickte auf die Energieversorgung Oberösterreichs: „Für Oberösterreich als starkes Wirtschafts- und Industriebundesland ist eine sichere und stabile Stromversorgung von zentraler Bedeutung. Zugleich hat für Oberösterreich der Umstieg auf erneuerbare Energien besondere Priorität. Die Stromleitung Altheim – St. Peter leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung beider Ziele: Durch die höheren Kapazitäten der neuen viersystemigen 380-kV-Deutschlandleitung und die Ertüchtigungsarbeiten im Umspannwerk St. Peter wird die bestehende Netzabstützung und damit die sichere Stromversorgung in der Region verstärkt. Darüber hinaus wird so die Umsetzung der Energiewende durch erneuerbare Energieerzeugung, Transformation der Mobilität und Dekarbonisierung der Industrie weiter beschleunigt. Diese Stromleitung ist daher auch ein wichtiger Bestandteil des Oberösterreichischen Stromnetz-Masterplans, mit dem der Ausbau der Stromnetz-Infrastruktur in Oberösterreich gemeinsam mit den Netzbetreibern konsequent vorangetrieben wird.“

Aufgrund der zentralen Stellung des Projektes als grenzüberschreitende Verbindung zwischen Deutschland und Österreich sagte Gerhard Christiner, Technischer Vorstand des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid: „Der heutige Spatenstich ist ein weiterer Meilenstein für die versorgungssichere Energiewende in Deutschland, Österreich und Europa. Mit dem Bau der Deutschlandleitung von Altheim nach St. Peter schaffen wir die notwendigen Kapazitäten, um preisgünstigen, grünen Strom versorgungssicher für Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie nutzbar zu machen. Diese Leitung ist darüber hinaus die notwendige Verbindung, um produzierten Strom aus Deutschland zu den alpinen Stromspeichern Österreichs zu transportieren. Dieses europäische Leitprojekt ist der Beleg dafür, dass der Weg in eine saubere Energiezukunft nur gemeinsam mit einer kapazitätsstarken und Landesgrenzen überschreitenden Netzinfrastruktur gelingen kann.“

Im Nachgang zum Spatenstich erörterten Politik- und Wirtschaftsvertreter auf einem Podiumsgespräch die Stromversorgung und den Netzausbau am Industriestandort Südbayern. Neben Tim Meyerjürgens saßen Rainer Haselbeck, Präsident der Regierung von Niederbayern, Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, Dr. Peter von Zumbusch, Vorsitzender von ChemDelta Bavaria, Martin Huber, CSU Generalsekretär, Michael Fahmüller, Landrat des Landkreises Rottal-Inn und Klaus Schmid Bürgermeister der Stadt Simbach am Inn auf dem Podium. Auch wenn unterschiedliche Lösungswege diskutiert wurden, waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Energiewende nicht ohne Netzausbau funktioniert.

Über Altheim – St. Peter

Für den aufkommenden Transportbedarf in Südostbayern sowie die veränderte Erzeugungsstruktur reicht die bestehende 220-Kilovolt-Leitung Altheim – St. Peter nicht mehr aus. Große Relevanz hat das Projekt zudem für das Erreichen der Klimaneutralität in Bayern bis 2040 und die konstant steigende Verbrauchssituation insbesondere im Bayerischen Chemiedreieck. Die Kapazität der der größtenteils aus den 1930er Jahre stammenden Leitung muss erhöht werden. Daher wird die bestehende 220-Kilovolt-Leitung zwischen Altheim und St. Peter als Ersatzneubau auf 380 Kilovolt ausgebaut.

Der Abschnitt Simbach – St. Peter ist das Verbindungsstück nach Oberösterreich. Am 17. Januar 2023 hat die Regierung von Niederbayern TenneT den Planfeststellungsbeschluss für diesen ersten Teil des 380-kV-Ersatzneubaus Altheim – St. Peter übermittelt. Damit endet ein intensiver Planungs- und Genehmigungsprozess. Im Vordergrund steht nun die zügige und sichere Umsetzung des Leitungsbaus in Abstimmung mit allen Beteiligten. Direkt nach Erhalt des Planfeststellungsbeschlusses hat TenneT mit sogenannten bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen, dazu gehören zum Beispiel die Einrichtung der Baustellen und die Herstellung von Arbeitsflächen und Zuwegungen. Der Neubau des Abschnitts soll bis zum Herbst 2023 abgeschlossen sein. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2023 geplant. Der Rückbau der Bestandstrasse erfolgt im Anschluss daran.

Die übrigen Planungsabschnitte des Projekts befinden sich ebenfalls kurz vor Abschluss des Planfeststellungsverfahrens: auf Basis der eingegangenen Stellungnahmen aus den Verfahren für die Abschnitte 1 (Altheim – Adlkofen) und 2 (Adlkofen – Matzenhof) erarbeitet TenneT derzeit die finalen Planungsunterlagen. Mit den entsprechenden Planfeststellungsbeschlüssen rechnet TenneT im Frühjahr bzw. im Herbst nächsten Jahres. Der gesamte Ersatzneubau soll bis zum Jahr 2026 in Betrieb gehen. Der Rückbau der gesamten Bestandsleitung soll 2027 abgeschlossen sein.

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