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Geborgenheit bis zum Lebensende: Hospiz Vilsbiburg feiert 10-jähriges

Hospitz Vilsbiburg

v. l.: Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums sprachen Erika Bäumel, Angela Zitzelsberger, Petra Freiberg, Karl Weiß, Gertraud Ertl, Peter Dreier und Jakob Fuchs über das Leben im Hospiz. - Foto: Maria Eberl

Vilsbiburg - pm (31.01.2022) Im Januar 2012 wurde das Hospiz Vilsbiburg als erstes Hospiz in Niederbayern eröffnet. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums fand am vergangenen Donnerstag ein Pressegespräch mit Landrat Peter Dreier, Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, Erika Bäumel, Leiterin des Hospizes sowie zwei Bewohnern des Hospizes, Angela Zitzelsberger und Karl Weiß, statt.

Außerdem nahmen Gertraud Ertl, Vorsitzende des Vilsbiburger Hospizvereins e. V., und Petra Freiberg, Vorsitzende des Fördervereins für das Hospiz Vilsbiburg e. V., an dem Gespräch teil.

„Vor zehn Jahren war Niederbayern neben der Oberpfalz der einzige Regierungsbezirk Bayerns ohne stationäres Hospiz“, sagte Fuchs im Rahmen der Begrüßung. Aus diesem Grund hatte sich das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung mit der damaligen geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Marlis Flieser-Hartl gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten aus der Region, allen voran der Landshuter Onkologin und Hämatologin Dr. Ursula Vehling-Kaiser und dem niedergelassenen Mediziner Dr. Wolfgang Stieß, sowie dem Landkreis Landshut um die Errichtung eines Hospizes bemüht.

Finanziert wurde der Bau des Hospizes durch den Landkreis Landshut sowie großzügige Spenden aus der Region. Der Einzugsbereich des Hospizes in Vilsbiburg erstreckt sich seitdem über Stadt und Landkreis Landshut, die Landkreise Dingolfing-Landau und Rottal-Inn und teilweise auch die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Erding. „Wir sind stolz und dankbar für unser Hospiz in Vilsbiburg“, betonte Landrat Dreier.

Besondere Zuwendung und Unterstützung in der letzten Lebensphase

„Seit zehn Jahren steht das Hospiz Vilsbiburg Menschen offen, die an einer schweren Erkrankung leiden, bei der eine Heilung ausgeschlossen sowie eine palliative Versorgung notwendig ist und die lediglich eine begrenzte Lebenserwartung von Tagen, Wochen oder wenigen Monaten haben“, so Bäumel. „Bei unserer täglichen Arbeit mit den Bewohnern wird uns bewusst, dass die Lebenszeit für jeden Menschen begrenzt ist. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Bewohner die Zeit, die ihm bleibt, so erfüllt wie möglich erleben darf.“ In der letzten Phase ihres Lebens sollen die Bewohner besondere Zuwendung und Unterstützung erfahren: Dazu gehören größtmögliche Selbstbestimmtheit, Schmerzfreiheit und gleichzeitig Geborgenheit in schöner Umgebung sowie im Kreis von vertrauten Menschen. Auch eine professionelle palliativmedizinische und pflegerische Betreuung sowie verlässliche psychosoziale und spirituelle Begleitung spielen eine wichtige Rolle.

Im Laufe des Gesprächs berichteten die beiden Bewohner Angela Zitzelsberger und Karl Weiß darüber, wie sie die Zeit im Hospiz erleben. Zitzelsberger betonte die Freundlichkeit und die gute Laune des Pflege-Teams: „Ich freue mich über jeden Tag, an dem ich aufwache und mir ein freundliches Gesicht einen guten Morgen wünscht.“ Auch Karl Weiß lobte die phantastische Betreuung im Hospiz: „Die Pflegekräfte lesen die Wünsche von den Lippen ab. Ich fühle mich wie in einem feinen Hotel.“ Weiß bedauerte es sehr, dass sich immer mehr Pflegekräfte aufgrund der Überlastung von ihrem Beruf abwenden: „Ich halte es für notwendig, mehr Praktikumsplätze in der Pflege anzubieten, um Menschen von diesem wertvollen Beruf zu überzeugen und diese langfristig für die Pflege zu gewinnen.“ Alle Menschen, die ihren letzten Lebensabschnitt noch vor sich haben, ermutigte Zitzelsberger: „Habt keine Angst davor!“

Dank an ehrenamtliche Helfer und großzügige Spender

„Der Gesetzgeber verlangt, dass der Träger eines Hospizes mindestens fünf Prozent der laufenden Kosten selbst übernimmt und durch Spenden finanziert“, so Fuchs. Daher ist das Hospiz Vilsbiburg kontinuierlich auf Spendengelder angewiesen. Mit den Spenden werden die fünf Prozent der Betreuungskosten, die nicht von den Krankenkassen finanziert werden, getragen, und zusätzliche Leistungen wie Physio-, Aroma- oder Maltherapie oder kleine Wünsche der Bewohner finanziert. Fuchs dankte dem Hospizverein Vilsbiburg e.V. und dem Förderverein für das Hospiz Vilsbiburg e.V., die das Hospiz seit vielen Jahren mit großzügigen Spenden unterstützen. Einen herzlichen Dank richtete er auch an jeden einzelnen Menschen, der in den vergangenen zehn Jahren für das Hospiz Vilsbiburg gespendet hat.

Im Anschluss an das Gespräch dankte Fuchs dem gesamten Team des Hospizes unter der Leitung von Erika Bäumel für die großartige Leistung zugunsten der Bewohner des Hospizes. Besonderen Dank richtete er auch an Angela Zitzelsberger und Karl Weiß für die persönlichen und emotionalen Worte über das Leben im Hospiz.

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