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Die Stadt bewirbt sich um Fördermittel der Bundesregierung für die Generalsanierung (21 Mio. €uro) des Eisstadions

FHD Sanierung Eishalle zwei neu

Blick in das sanierte Eisstadion. Grafik der Architektengemenschaft Feigel & Dumps.

Landshut (24.08.2018) Es handelt sich um einen Antrag auf Aufnahme in das Programm „Sanierung Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen“ der Bundesregierung. - Das Eisstadion am Gutenbergweg wird bekanntlich in den kommenden Jahren generalsaniert und erhält dabei unter anderem eine völlig neue Dachkonstruktion. Die Kosten von mehr als 21 Millionen Euro muss die Stadt Landshut als Eigentümerin der Halle tragen und hofft dafür nun auf Unterstützung durch den Bund.

Konkret geht es um Fördermittel aus dem vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat aufgelegten Programm „Sanierung Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen“. Die Stadt wird sich am dazugehörigen Auswahlverfahren mit dem Eisstadion beteiligen. Das hat der Feriensenat auf Empfehlung der Verwaltung am vergangenen Freitag einstimmig entschieden.

 

Bundesweit stehen im Rahmen dieses Programms 100 Millionen Euro für die Förderung von Investitionsprojekten mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung und mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration in der Kommune zur Verfügung. Der Schwerpunkt soll bei Sportstätten liegen, da das – auch für den Sport zuständige – Bundesinnenministerium in diesem Bereich einen besonderen Instandsetzungsrückstand erkannt hat.

 

Die Auswahl der Projekte erfolgt durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung; mit einer Entscheidung ist bereits im Oktober zu rechnen. Berücksichtigt werden dabei verschiedenste Kriterien: Abgestellt wird unter anderem auch auf das Investitionsvolumen und das Innovationspotenzial der Maßnahme. In beiden Punkten sieht die Stadtverwaltung die Eisstadionsanierung als sehr gut geeignetes Projekt an. Das Investitionsvolumen wird sich nach der aktuellen Kostenberechnung auf rund 21,67 Millionen Euro belaufen und damit die geforderte „Erheblichkeit“ aufweisen. Weil das Eisstadion im Rahmen der Instandsetzung nicht zuletzt eine moderne Kältetechnik und eine energiesparende Beleuchtung erhalten wird, dürfte es auch am Innovationspotenzial nicht mangeln. Und dass das Eisstadion als Landesleistungszentrum für Eishockey auch die nötige überregionale Bedeutung hat, davon sind Oberbürgermeister Alexander Putz und die Verwaltungsspitze überzeugt.

 

„Ich hoffe deswegen sehr, dass wir mit der Sanierung des Eisstadions in das Bundesprogramm aufgenommen werden und mit entsprechenden Fördermitteln rechnen können“, so Putz. „Das wäre eine willkommene Hilfe bei der Finanzierung des Vorhabens.“ Nach Projekten, die in den Genuss von derartiger Förderung gekommen sind, muss man übrigens nicht lange suchen: Auch die Sanierung der beiden Eisstadien in Straubing und Deggendorf wurden in den vergangenen Jahren mit jeweils rund zwei Millionen Euro aus entsprechenden Fördertöpfen des Bundes unterstützt. Insofern sollte die Landshuter Bewerbung durchaus aussichtsreich sein.

Bernhard Schindler Wolfgang Bosbach

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