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Gewerbegebiet Münchnerau: Töginger Straße freigegeben. OB kündigt neue Firmen an, auch die IT-Zentrale "Agrolab"

töginger straße

Landshut - 26.09.2019) Die Erschlieung des Gewerbegebiets Münchnerau schreitet voran. Am Dienstag haben Oberbürgermeister Alexander Putz, Bürgermeister Erwin Schneck (re.) und Gerhard Anger( 3.v.re.), Leiter des Tiefbauamts, gemeinsam mit den Stadträten Bernd Friedrich (2.v.li.) und Robert Mader (li.) die Töginger Straße offiziell für den Verkehr freigegeben. OB Putz kündigt dabei die Ansiedlung von neuen Firmen an.

Die neue, 222 Meter lange und 21,50 Meter breite Verbindung führt von der Jenaer Straße auf Höhe des ehemaligen Hitachi-Werks Richtung Bahnlinie. Sie erschließt damit den nördlichen Teil des Gewerbegebiets und kostete rund 550.000 Euro. OB Putz hob bei dieser Gelegenheit die positive Entwicklung des Gewerbegebiets hervor: Etwa zwei Drittel der Gewerbeflächen in dem insgesamt rund 19 Hektar umfassenden Areal seien inzwischen vergeben; rund um die Töginger Straße werde sich zum Beispiel ein Chemieunternehmen ansiedeln. Aber auch zwei IT-Firmen, die derzeit noch im Landkreis sitzen, werden in die Münchnerau ziehen. Gleiches gilt für die von Putz als „Vorzeigeunternehmen“ gepriesene Bruckberger Laborgruppe „Agrolab“ (europaweit 1.700 Mitarbeiter), die ihre IT-Zentrale und die Verwaltung in Teile der einst von Hitachi errichteten Gebäude verlagern wird.

Der Oberbürgermeister rechnet damit, dass allein dadurch bis zu 120 Stellen für Ingenieure und IT-Fachkräfte in der Stadt entstehen. „Die Entscheidung, dieses Gewerbegebiet anders als ursprünglich geplant nicht in mehreren Bauabschnitten, sondern parallel und damit deutlich schneller zu erschließen, war goldrichtig“, stellte der Rathauschef fest. „Die Nachfrage war und ist momentan sehr hoch, so dass wir unter hervorragenden Bewerbern wählen können. Ob das angesichts der sich weltweit immer deutlicher abzeichnenden Konjunkturabschwächung in ein paar Jahren genauso gewesen wäre, weiß keiner.“

Im neuen Gewerbegebiet setzt die Stadt auf einen guten Branchenmix. „Dadurch sorgen wir nicht nur für mehr attraktive Arbeitsplätze in der Region, sondern können auch unsere Gewerbesteuereinnahmen auf eine noch breitere Basis stellen“, betonte OB Putz. „Auf diese Einnahmen sind wir angewiesen, nicht zuletzt um die vielen anstehenden Großprojekte gerade in den Bereichen Bildung, Betreuung und Wohnen weiter finanzieren zu können.“

Foto: Stadt Landshut 

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