
Zur Dultzeit wirkt die Grieserwiese wie ein Mikrokosmos, der die Besucher wie ein Magnet anzieht. - Fotos: W. Götz
Landshut – gw (24.04.2026) Noch drei tolle Tage dürfen Landshut und seine Gäste zur 640. Frühjahrsdult auf der Grieserwiese verbringen. Das Wetter verspricht die besten Voraussetzungen für eine kühle Maß Festbier in den Biergärten und Festhallen bei 20° Celsius und weit über zehn Sonnenstunden. Ganz gleich ob mit Blasmusik oder Partyhits, in Landshut würde sich auch Erzengel Aloisius wohlfühlen und mit seinem „Mana“ zu frohlocken beginnen.
Die Mischung macht es, was Landshuter Dulten auszeichnet. Vom Kleinkind bis zum Best Ager wird für alle Altersklassen ein Patz voller Freude geboten. Am Mittwoch war es das Jungvolk, das die Festhalle von Sina und Franz Widmann jun. zu den Klängen von „Ois Easy“ rockte und dabei die ein oder andere Goaßmaß konsumierte.

So funktioniert Party: Eine tolle Band und ein ausgelassenes Publikum. Das passt zusammen.
Am Donnerstag belebten die Familien den Platz, als es Extraattraktionen für die Jüngsten gab und für alle halbe Fahrpreise an den Fahrgeschäften. Selten war der Kinderwagenanteil so hoch, wie an diesem Tag.
Nun geht es in den Endspurt. Am heutigen Freitag steht die Partyband schlechthin die „Münchner Gschichten“ bei Sina und Franz. Widmann jun. auf der Bühne im Zelt auf der Ringelstecherwiese. Dann rockt eine bayerische Band das Festzelt. Im sogenannten „großen Festzelt“ gibt sich „Musikuss“ bei Franz Widmann sen. die Ehre. Schon seit Jahren engagiert der erfahrene Festwirt die fünf Musiker, die mit einer besonderen Mischung aus beliebten Ohrwürmern aus vier Jahrzehnten Musikgeschichte beste Partylaune garantieren.

Eine Fotografie, wie aus einem surealem Traum. In der Realität schmeckt das Wittmann Festbier immer gleich gut.
Ab 21.30 Uhr, mit Einbruch der Dunkelheit, werden wieder 10.000e das Hochbrillantfeuerwerk mit Musik genießen. Es gilt seit jeher als Dankeschön der Marktkaufleute und Schauseller an das Landshuter Dultpublikum.
Am Samstag steht Tags über traditionelle Blasmusik im Vordergrund. Fünf Ensembles aus und um Landshut spielen abwechseln auf dem Festplatz und den Festhallen auf. Der Tag der Blasmusik wurde erst vergangenes Jahr in das Dultprogramm aufgenommen und hat sich bewährt, so Marktamtsleiter und Dultorganisator Florian Margezeder.

Glückliche Welt: Geschickte Hände verwandeln Luftballons in einen Dinosaurier und bringen Kinderaugen zum Strahlen.
Vollgas gibt es abends nochmals in den beiden Festhallen. Franz Widmann sen. präsentiert seinen Showabend mit der Partyband Nr. 1 „OH LA LA“ und bei Sina und Franz Widmann jun. gibt es Party pur mit „Frontal“. So entsteht wieder eine perfekte Mischung aus bayerisch traditionell und stimmungsgeladen, fröhlich.
Der Sonntag steht auf der Ringelstecherwiese wieder ganz im Zeichen des traditionellen Boxkampfs. Ab 10 Uhr vergleichen sich der SC Bavaria 20 Landshut und der BC Traktor Schwerin. Erwartungsgemäß kommen bis zu 2.000 Boxbegeisterte zu diesem Event.

Landshuts Sehenswürdigkeiten verleihen dem Festplatz sein besonderes Image: Hier kommen Tradition und Moderne zusammen.
In den Festhallen spielen die Blaskapelle Wenig und die Blaskapelle Hans Süß bei Sina und Franz Widmann jun. auf. Franz Widmann sen. startet beim bayerischen Frühschoppen mit der Blech-Buam-Musi in den Tag und beschließt das zehntägige Fest mit der Stadtkapelle Rottenburg.
In Christian „Buchi“ Buchis Weinstadl geht es erfahrungsgemäß hoch her. „Wer in ist, ist drin“, heißt es. Denn hier trifft sich Landshut für die unbeschwerten Stunden des Lebens, um fröhlich zu sein, um abzutanzen, um ganz ungezwungen nette Leute zu treffen und um einfach diese einzigartige Atmosphäre in dem urigen Holzstadl zu erleben. Aufg‘spuit wird durch den Chef, Christian „Buchi“ Buchner, und seinem besten Freund Flo Vogginger höchstpersönlich.

Florian Vogginger und Christian "Buchi" Buchner wissen, wie man das Stimmungsbarometer nach oben schraubt.

