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MdB Florian Oßner besucht die SVLFG - die zweitgrößte Behörde in der Stadt Landshut

SVLFG Oßner

Foto: Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Mitte) stimmte sich eng mit Sachbearbeiter Manfred Hauner (rechts) und Josef Biersack (links), Arbeitsbereichsleiter für Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben, hinsichtlich der Rahmenbedingungen zur Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau ab.

„Erstaunlich, was hier alles geleistet wird", zeigte sich der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner bei seinem Besuch bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, kurz SVLFG, beeindruckt. Arbeitsbereichsleiter Josef Biersack und Sachbearbeiter Manfred Hauner erläuterten dabei die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der Behörde.

„Wir sind die zweitgrößte Behörde in Landshut – was viele leider gar nicht wissen", informierte Josef Biersack. Viele würden nur das auffällige Glasgebäude an der Niedermayerstraße kennen, nicht aber die SVLFG. Dabei arbeiten über 500 Mitarbeiter in der Behörde, so Biersack.

Er stellte auch die einzigartige Struktur der Behörde vor. Seit 2013 sind in der SVLFG Berufsgenossenschaft, Alterskasse, Krankenkasse und Pflegekasse kombiniert. „Wir sind ein Allrounder", unterstrich Biersack. Dies sei ein enormer Vorteil für die Versicherten. Im Zuge der letzten Reform sei auch auf papierlose Bearbeitung umgestellt worden und die Mitarbeiter in allen vier Teilbereichen geschult worden.

„Jeder Landwirt, Gärtner oder Waldbesitzer hat damit einen festen Ansprechpartner", schilderte Sachbearbeiter Manfred Hauner. Diese Bündelung imponierte Florian Oßner. „Daraus ergibt sich die bestmögliche Betreuung und Effizienz", meinte der Bundestagsabgeordnete anerkennend.
Dies sei für die Region Landshut-Kelheim wegen seiner landwirtschaftlichen Prägung äußerst wichtig, um die starke Stellung der Landwirtschaft beizubehalten, betonte Kreisrat Oßner. Anhand der vorhandenen Daten konnte Josef Biersack diese Meinung Oßners nur bestätigen. „Landshut und Kelheim sind top agrarstrukturiert und nehmen eine Vorbildfunktion ein", so Biersack.

Er stimmte mit dem Bundestagsabgeordneten Oßner auch darin überein, dass die bundespolitischen Rahmenbedingungen weiter zugunsten der Landwirte gesetzt werden müssten. Gerade die von der Opposition ins Spiel gebrachte Abschaffung der Hofabgabe mache dabei wenig Sinn. So stellte Biersack klar, dass für die SVLFG die Hofabgabe ein zentrales Element in der landwirtschaftlichen Altersvorsorge sei. Diese Ansicht unterstütze auch Oßner ausdrücklich. „Die Hofabgabe setzt Anreize für die Landwirte, schon frühzeitig zukunftsorientiert zu denken", hob Oßner, stellvertretendes Mitglied im Landwirtschaftauschuss im Deutschen Bundestag, hervor. Durch eine fließende Übertragung der Verantwortung an die nächste Generation würden wiederum Investitionen und Modernisierungen begünstigt, wusste Oßner.

So zeige der Umstand, dass EU-weit der Durchschnitt an über 65-jährigen als Betriebsleiter in der Landwirtschaft 34 Prozent betrage, in Deutschland aber gerade einmal 7,5 Prozent, dass die Hofabgabe sinnvoll sei. „Sie ist der Grundstein einer modernen und investitionsfreudigen bayerischen Landwirtschaft", resümierte Oßner, der selbst auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen ist. Ebenso modern sei die SVLFG in ihrer derzeitigen Struktur und daher sehr wichtig für die Landwirte der Region. „Es freut mich deshalb besonders, dass der Standort Landshut trotz Umstrukturierungen erhalten bleibt", so der Abgeordnete.

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