Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

Landshutfest
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv

Steinberger: Photovoltaik kann Atomanlage Temelin in Tschechien überflüssig machen

temelin breit

Eine wichtige Wirtschaftsnachricht dieser Tage wird beim Staatsbesuch des tschechischen Regierungschefs Petr Necas nicht offiziell thematisiert. Es handelt sich um die Entscheidung über den Ausbau des Pannenkraftwerks Temelin, bei dem zwei weitere Blöcke zur Inbetriebnahme 2023 und 2025 geplant waren. Diese Entscheidung könnte die nächsten zwei Jahre auf Eis liegen. „Nachdem Politik und Wirtschaft vergeblich und teilweise unsauber alles versucht haben, das Atomstromprojekt entgegen aller Erkenntnisse und Gefahren umzusetzen, scheint der Ausbau nun ausgerechnet an der Wirtschaftlichkeit zu scheitern", so Rosi Steinberger, Vorsitzende der Grünen in Niederbayern.

Dabei haben die Investoren um den Energiemonopolisten CEZ kürzlich sogar eine Einspeisevergütung für den Atomstrom in Verbindung mit Staatsgarantien gefordert – eine Absage an jegliche erneuerbar ausgerichtete Energiepolitik. Es zeigt sich nun mehr und mehr, dass sich das Atomkraftwerk in Temelin, gleich hinter der bayrisch-tchechischen Staatsgrenze, nie abbezahlen wird.

Dabei ist die Rechnung ganz einfach: Ein Kernkraftwerk ist auf eine Betriebsdauer von etwa 40 Jahren ausgelegt. Es zahlt sich erst dann ab, wenn es als Grundlastkraftwerk fast durchgehend in Volllast läuft. Damit ist für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendig, dass das Atomkraftwerk noch bis in das Jahr 2065, also noch über 50 Jahre, den Großteil seines produzierten Stroms absetzen kann und dass auch so lange hohe Börsenpreise vorherrschen.

Allerdings hat sich bereits in den letzten wenigen Jahren in Deutschland gezeigt, zu welchen Leistungen die Erneuerbaren Energien in der Lage sind. Insbesondere die in Deutschland installierten Photovoltaik- und Windkraftanlagen haben dazu geführt, dass der Börsenstrompreis bereits um über 20% gefallen ist und für die kommenden Jahre schon jetzt weitere Kostenreduzierungen gehandelt werden. Es scheint sich mittlerweile auch unter den härtesten Kämpfern für Atomstrom die Erkenntnis durchzusetzen, dass ein Kraftwerk, das eben nicht mehr als Gelddruckmaschine jede produzierte kWh zu hohen Börsenpreisen absetzen kann, ein Milliardengrab werden würde.

Wenn wir europaweit bereits ab ca. 2030 den Großteil der Energie erneuerbar produzieren, ist ein kaum regelbares Kraftwerk, das dann noch über 30 Jahre als Grundlastkraftwerk laufen soll, sicherlich die falsche Anlage. „Selbst wenn das kurzsichtige Politiker dennoch gerne umsetzen würden, findet sich dafür keiner, der auch das Geld dafür zur Verfügung stellt und damit das Risiko trägt", so die Meinung der Grünen. /eb

Landshutfest
Vogginger
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Bernhard Schindler Wolfgang Bosbach

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Sobolewski Passfotos

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • Gretlmühle und Hofgarten nach Unwetter noch gesperrt
  • 1.000 Zuschauer: Grandioser Landshuter 6:2 Sieg gegen 1860 München II
  • „Zukunft statt Kahlschlag“: BMW-Beschäftigte in Dingolfing & LA werben am Aktionstag (21.9.) für sichere Arbeitsplätze
  • Vollbrand eines landwirtschaftlichen Schweinestalls
  • 21.30 Uhr: Großes Dultfeuerwerk und ein Feuerwerk der Stimmung auf der Dult
  • Flicksanierung am Kreisverkehr der B299 bei Vilsbiburg
  • Leipfinger-Bader setzt Engagement für EV Landshut fort
  • Zu den Entgleisungen von Bischof Stefan Oster - "Vielfalt ist keine Gefahr für die Demokratie, Herr Bischof!"
  • Mazda gerät Am Wattenbach 13 in Vollbrand
Landshutfest

rundschau24

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Transparenzverordnung

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv