
Ruth Müller mit Besucherinnen und Besuchern aus der Region Landshut im Maximilianeum. - Foto: Paul Thieme
München - pm (22.04.2026) An einem der wichtigsten Tage für die bayerischen Landtagsabgeordneten hat eine Besuchergruppe aus der Region Landshut das Maximilianeum besucht. Sie erlebte am Dienstag live den Auftakt der Haushaltsberatungen im Plenum mit. Eingeladen dazu hatte die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller.
Nach einem Stadtbummel am Vormittag startete das umfangreiche politische Bildungsprogramm. Bei einer Führung erkundeten die Besucherinnen und Besucher einige der geschichtlich bedeutsamen Repräsentationsräume. In einem kurzweiligen Film wurde ihnen die Arbeit der Abgeordneten und der Verwaltung, Gesetzgebungsprozesse und natürlich ihre eigenen Möglichkeiten, an diesen mitzuwirken, vorgestellt.
Einer der beiden Höhepunkte war der Besuch der äußerst leidenschaftlich geführten Haushaltsdebatte im Plenum, die die Gruppe von der Besuchertribüne aus live miterleben konnte. Insgesamt drei Tage lang diskutieren die Abgeordneten, für welche Bereiche welche Summen im Doppelhaushalt 2026/2027 ausgegeben werden können und wo gespart werden muss. Anschließend trafen die zum Teil selbst politisch Aktiven „ihre“ Stimmkreisabgeordnete. Zunächst stellte Ruth Müller sich und ihre Arbeit im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vor und beantwortete zahlreiche Fragen.
Die Abgeordnete verwies aber auch auf ihre Ehrenämter, unter anderem als Gemeinde- und Kreisrätin in ihrer Heimatgemeinde Pfeffenhausen. Auch die Eindrücke ihrer Arbeit in diesen Gremien sei wichtig für ihre Arbeit im Bayerischen Landtag.
Aufgeräumt wurde bei der Landtagsfahrt auch mit dem Mythos, die Landtagsabgeordneten seien „nicht da“, wenn sie zum Beispiel bei Fernsehaufnahmen im Plenarsaal nicht zu sehen sind. Vielmehr passiert die eigentliche Arbeit in den Ausschüssen. Erst wenn die Beschlüsse dort vorbereitet worden sind, kann im Plenum darüber abschließend diskutiert und entschieden werden. Parallel zu diesen Sitzungen haben die Abgeordneten viele Termine – zum Beispiel mit Besuchergruppen – während derer sie dann nicht an der Plenarsitzung teilnehmen können.
Müller, die sich ihrer repräsentativen Aufgabe bewusst ist und deshalb bei ihren zahlreichen Vor-Ort-Terminen im Kontakt mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern bleibt, weiß wie wichtig der Austausch ist: „Nur wenn ich weiß, was die Menschen in meinen Stimmkreisen bewegt, kann ich mich auch für sie einsetzen und ihre Belange mit in den Landtag nehmen“. Durch die Informationsfahrt hätten die Abgeordneten die Möglichkeit, ihren Wählerinnen und Wählern zu zeigen, dass sie transparent und bürgernah arbeiten.
Während die Gruppe sich auf der Heimfahrt im Bus über die vielfältigen Eindrücke austauschte, ging es für Ruth Müller wieder zurück ins Plenum: Bis spät abends wurde die Haushaltsdebatte fortgeführt.
Foto mit Besucherinnen und Besuchern aus der Region Landshut im Maximilianeum. - Foto: Paul Thieme

