Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Landshut, Linda Pilz, kritisiert die geplanten Kürzungen in der Eingliederungs- sowie Kinder- und Jugendhilfe.
Landkreis Landshut - om (11.06.2026) Auch die Behindertenbeauftragte des Landkreises Landshut, Linda Pilz, zeigt sich besorgt über die offenbar geplanten Kürzungen in der Eingliederungs- sowie Kinder- und Jugendhilfe. „Für mich bedrohen die Kürzungsvorschläge die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen massiv.“
Pilz unterstützt dabei die Aussagen des Bayerischen Behindertenbeauftragten Holger Kiesel, der befürchtet, dass Menschen mit Behinderung Angst haben könnten, dass ihnen die Lebensgrundlagen entzogen werden könnte. „Kürzungen in diesem Ausmaß greifen unseren Sozialstaat massiv an. An den Leistungen für Menschen mit Behinderung, wie auch Kinder und Jugendlichen, darf nicht gespart werden.“
Pilz ist eine der Unterzeichnerinnen eines Appells verschiedener Behindertenvertreter- und -beauftragter an die Bayerische Staatsregierung sowie die Bezirksverwaltungen. „Einsparungen bei Teilhabeleistungen werden weder die bestehenden Probleme beheben oder die Kosten langfristig senken. Denn die Unterstützungsbedarfe werden letztlich nur verlagert. Es braucht vielmehr konsequente Investitionen in Barrierefreiheit und inklusive Strukturen, damit echte gesellschaftliche Teilhabe entstehen kann.“

