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"Erheblich rassistische Äußerungen" im TikTok-Video

Passau - pol (25.05.2022) Am Dienstag, 17.05., wurde die Polizei auf ein TikTok-Video aufmerksam gemacht, in dem zwei Personen ihren Videochat-Partner mit teils erheblich rassistischen Äußerungen beleidigen. Die Kriminalpolizei hat mittlerweile gegen alle Beteiligten Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In der vergangenen Woche trendete auf TikTok ein Video, in dem ein Videotelefonat über die Plattform „Ome TV“ zu sehen war. Zwei Personen, wie Ermittlungen später ergaben eine 22-Jährige und ein 20-Jähriger aus Passau, beleidigten in dem Video ihren dunkelhäutigen Videochat-Partner mit massiven rassistischen Äußerungen. Der hier beleidigte User betreibt seinerseits einen TikTok-Kanal, auf dem zahlreiche Mitschnitte von Videotelefonaten der genannten Plattform zu sehen sind und auch das gegenständliche Video veröffentlicht wurde. Gegen die zwei tatverdächtigen Passauer wird wegen Beleidigung und Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen ermittelt.

Der von den Beleidigungen betroffene TikTok-User musste ebenfalls angezeigt werden, weil er ohne das Wissen und Einverständnis seiner Chat-Partner das Videotelefonat aufzeichnete und veröffentlichte. Damit steht er unter anderem im Verdacht, ein Vergehen der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes und einen Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz begangen zu haben. Darüber hinaus soll es vor dem auf TikTok veröffentlichten Videoausschnitt auch seinerseits zu Beleidigungen gekommen sein, die dann aber nicht den Weg ins das verbreitete Video fanden. Die Kriminalpolizei Passau führt daher letztlich Ermittlungen wegen wechselseitiger Beleidigung. Das Videotelefonat trug sich bisherigen Ermittlungen zufolge bereits im Januar zu und wurde erst im Mai veröffentlicht.

Vorsicht bei Veröffentlichung und Anschuldigungen!
Die Polizei wurde auf das Video aufmerksam, weil eine weitere unbeteiligte Userin in dem Video markiert wurde und ihrerseits in einem TikTok-Video zur Anzeigeerstattung aufgerufen hat. In diesem Video zeigte sie außerdem zwei Facebook-Profile, die mutmaßlich den beiden Tatverdächtigen zuzuordnen waren. Ermittlungen ergaben jedoch, dass ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Passau zu Unrecht dort markiert wurde. Die Kriminalpolizei hat daher auch gegen diese Userin ein Ermittlungsverfahren wegen Falscher Verdächtigung eingeleitet.

Die 22-jährige Tatverdächtige und der zu Unrecht verdächtigte 19-Jährige erstatteten am 17. Mai selbst Anzeige bei der Polizeiinspektion Passau, weil sie infolge des entstandenen Shitstorms mehrfach beleidigt und bedroht wurden. Ihre öffentlich bekannt gewordenen Facebook-Profile mussten sie deaktivieren.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizeiinspektion Passau gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Passau.

Vorsicht vor leichtfertigen Äußerungen und Handlungen im Netz!
Dieser durchaus komplexe Sachverhalt zeigt deutlich auf, welche weitreichenden Konsequenzen unbedachte Handlungen im Internet nach sich ziehen können. Aus dem „Spaß“, sich zu später Stunde mit Unbekannten über eine Chat-Plattform zu beleidigen, kann offensichtlich ganz schnell auch ein ernstes Ermittlungsverfahren werden. Die Sinnhaftigkeit dieser offenbar gängigen Praxis, sich zu später Stunde zur eigenen Unterhaltung in Videochats gegenseitig zu beleidigen darf ohnehin in Frage gestellt werden. Die von den beiden Tatverdächtigen geäußerten Beleidigungen überschritten dabei mehr als deutlich die Grenzen des tolerierbaren Humors.

Außerdem warnt die Polizei vor der Veröffentlichung sensibler Daten und Erhebung öffentlicher Vorwürfe. Die direkte Anzeigeerstattung bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle mit im Idealfall gesicherten Beweismitteln ist der deutlich sicherere und zielführendere Weg, als das öffentliche Anprangern im Internet.

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