Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

Tag der offenen Tür Ganslberg
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv

Zwei Jahre Mindestlohn: Unter 8,84 €uro geht nichts mehr. NGG warnt vor Lohntricksereien. Januarcheck

lohncheck

Landshut (19.01.2017) Zwei Jahre Mindestlohn und drei Prozent mehr Jobs in der Landshuter Gastronomie. Die Gewerkschaft NGG (Nahrung, Genuss, Gaststätten) meinte: "Ein Jahuar-Lohncheck lohnt sich. Ein „Cent-Lohn-Plus“ quer durch alle Jobs und Branchen, das einer Vollzeitkraft unterm Strich aber weit über 50 Euro pro Monat bringt.

Egal, ob Küchenhilfe oder Verkäuferin im Backshop: Wer in Landshut vom Chef nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommt, verdient im Januar mehr Geld – und zwar 34 Cent pro Stunde. „Genau zwei Jahre gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. Und jetzt ist er zum ersten Mal geklettert – auf 8,84 Euro“, sagt Kurt Haberl von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die NGG Niederbayern ruft alle Mindestlohn-Beschäftigten in Landshut auf, einen „Januar-Lohn-Check“ zu machen. „Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die tatsächlich geleisteten Stunden und das Geld müssen dabei am Ende passen“, so Haberl. Der NGG-Geschäftsführer warnt zudem vor „Lohn-Tricksereien durch die Hintertür“: „Es ist eine beliebte Chef-Masche, die Menschen länger arbeiten zu lassen, die Überstunden dabei aber nicht zu bezahlen. Das ist illegal.“

Vom „Schreckgespenst Mindestlohn“ spricht keiner mehr, so die NGG Niederbayern. „Auch Arbeitgeber, die vor dem gesetzlichen Mindestlohn als ‚Job-Killer‘ und ‚Konjunktur-Bremse‘ gewarnt haben, sind in der Realität angekommen und kleinlaut geworden. Der absolute ‚Pflichtlohn für den Chef‘ ist auch von den Arbeitgebern akzeptiert. Mehr noch: Er hat sich bewährt und dazu beigetragen, die ruinöse Dumpinglohnspirale nach unten zu stoppen“, sagt Kurt Haberl.

Als Zwei-Jahres-Bilanz zum Mindestlohn hat die NGG jetzt eine Beschäftigungsanalyse vorgelegt. Dazu hat das Pestel-Institut in Hannover Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der Gewerkschaft untersucht. Im Fokus dabei steht auch die Job-Entwicklung in Landshut. Ein Ergebnis: Seit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns sind mehr reguläre Arbeitsplätze entstanden. Mitte vergangenen Jahres waren in der Stadt rund 36.700 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt – 4,5 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor, als es den gesetzlichen Mindestlohn noch nicht gab.

Gerade Landshuter Hotels, Pensionen, Restaurants und Gaststätten haben in der Mindestlohn-Phase mehr Personal eingestellt: Hier arbeiteten vor einem halben Jahr rund 1.000 Menschen mit einem sozialversicherungspflichtigen Job. Im Vergleich zu 2014 macht das ein Plus von 2,7 Prozent.

Die NGG Niederbayern hatte sich für den gesetzlichen Mindestlohn stark gemacht. Der Gewerkschaft ging es dabei insbesondere auch um die Situation der Frauen. „Denn viele von ihnen wurden mit Niedrigstlöhnen abgespeist. Jetzt profitieren gerade sie von einem steigenden Mindestlohn“, sagt Kurt Haberl. So seien in der Stadt derzeit rund 90 Frauen weniger arbeitslos gemeldet als bei der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns vor zwei Jahren.

Doch für Kurt Haberl ist beim Mindestlohn noch „deutlich Luft nach oben“. Der NGG-Geschäftsführer spricht sich für eine rasche Anhebung des untersten Lohnsockels aus: „Wir müssen Richtung 10 Euro pro Stunde – und dann weiter. Da werden wir dranbleiben. Denn alles unter einem Stundenlohn von 11,50 Euro ist Niedriglohnbereich. Und der bedeutet später Altersarmut.“

Bernhard Schindler Wolfgang Bosbach

Wetter Landshut

Heute 20°C
Morgen 20°C
07.10.2026 23°C
© Deutscher Wetterdienst
Sobolewski Passfotos
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Künstlerhaus Tag des offenen Denkmals

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Bernhard Schindler Wolfgang Bosbach

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • „Zukunft statt Kahlschlag“: BMW-Beschäftigte in Dingolfing & LA werben am Aktionstag (21.9.) für sichere Arbeitsplätze
  • 1.000 Zuschauer: Grandioser Landshuter 6:2 Sieg gegen 1860 München II
  • 21.30 Uhr: Großes Dultfeuerwerk und ein Feuerwerk der Stimmung auf der Dult
  • „Zukunft statt Kahlschlag“: Hunderte Beschäftigte setzen bei BMW Dingolfing & Landshut ein klares Zeichen
  • Flicksanierung am Kreisverkehr der B299 bei Vilsbiburg
  • Leipfinger-Bader setzt Engagement für EV Landshut fort
  • Zu den Entgleisungen von Bischof Stefan Oster - "Vielfalt ist keine Gefahr für die Demokratie, Herr Bischof!"
  • Verkehrsunfall von drei Pkws und Lkw mit schwer Verletzten
  • Vilsbiburger Landwirtfamilie verliert Winterfutter bei Brand: Nachbarin startet Spendenaufruf
Sobolewski Passfotos

rundschau24

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Transparenzverordnung

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv