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Bezirksvertreter: Infobesuch bei der Diakonie Landshut

diakonie LA pr

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (l.) und Bezirksrätin Martina Hammerl (r.) mit der geschäftsführenden Vorständin der Diakonie Landshut, Manuela Berghäuser, und 2. Vorstand Holger Peters. - Foto: Lang / Bezirk Niederbayern

Landshut - pm (10.02.2022)  Genau zwei Jahre nachdem in Deutschland der erste Patient an Corona erkrankte, besuchten Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl die Diakonie Landshut, um sich über die Situation in den vom Bezirk unterstützten Einrichtungen zu erkundigen und Herausforderungen der Zukunft zu besprechen.

Für Manuela Berghäuser, die seit zwei Jahren geschäftsführende Vorständin ist, war es das erste persönliche Treffen mit dem Bezirkstagspräsidenten und sie hob gleich hervor, dass man wirtschaftlich gut durch die Krise gekommen sei – auch dank der guten Partnerschaft mit dem Bezirk. „Wir sind sehr dankbar, dass der Betrieb in den Einrichtungen weiterlaufen konnte, die Partnerschaft hat sich in der Krise bewährt“, so Berghäuser. „Die Finanzierung ist das eine, die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter aber das andere – und das, was Sie im Rückblick geleistet haben, ist nicht selbstverständlich“, betonte Heinrich.

Besonders herausfordernd sei die Corona-Pandemie im stationären Bereich gewesen. „Die Isolation war sowohl für die Bewohner, als auch die Angehörigen sehr belastend“, blickte die Vorständin zurück. Auch bei den ambulant betreuten psychisch kranken Menschen sei es schwierig gewesen, da diese ohnehin wenig Kontakte haben. „Da ist häufig unser Mitarbeiter der einzige Kontakt, weshalb auch alle Möglichkeiten gesucht wurden, um den Menschen in dieser Zeit zu helfen.“ So gab es beispielsweise Beratungen von der Straße zum Fenster. Mittlerweile sei eine Art Gewöhnungseffekt eingetreten. „Die Menschen können besser damit umgehen und die Betreuer sind sicherer, was sie machen können und was nicht“, sagte Berghäuser, deren Einschätzung nach sich viele Folgen der Corona-Pandemie aber jetzt noch nicht abschätzen ließen.

Bezirksrätin Martina Hammerl erkundigte sich nach der Impfquote des Diakonie-Personals, die mit rund 90 Prozent überdurchschnittlich ist. „Das spricht für die Art der positiven Kommunikation in Ihrem Haus“, so Heinrich, was auch 2. Vorstand Holger Peters bestätigt sah. Man habe durch viele Beratungen des Betriebsarztes versucht, Sorgen und Ängste zu nehmen, weshalb man auch keine Abwanderungen von Mitarbeitern wegen der Impfpflicht feststelle. Dennoch bleibt das Thema Personalmangel akut für die Diakonie. Die Bewerbungslage sei zwar zögerlich, doch noch könne man alle freien Stellen besetzen. Dies, so die Bezirksvertreter, sei aber auch der Tatsache geschuldet, dass man sich bei der Diakonie besonders intensiv um die neuen im Team, vor allem um die Auszubildenden, kümmere. „Wir haben eine extra Stelle besetzt, die die Azubis betreut“, so Peters.

Dennoch leide die Pflegebranche insgesamt an einem schlechten Image. „Die öffentliche Kommunikation geht nur in eine Richtung – viel Arbeit, schlechte Bezahlung“, gab ihm auch Heinrich recht. „Aber es liegt nicht am Geld, sondern es geht um die Anerkennung“, so Manuela Berghäuser. Die meisten Mitarbeiter im Haus seien Frauen, die oft in Teilzeit arbeiten und Beruf und Familie unter einen Hut bringen müssen. „Länger arbeiten oder am Wochenende einspringen geht da einfach nicht. Wir brauchen in Zukunft neue Modelle, um junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern.“ Und da der Bedarf an Pflegeplätzen kontinuierlich steige, müsse man es unbedingt schaffen, mehr Personal zu generieren.

Doch Corona hatte auch sein Gutes für die Diakonie. „Bei der Digitalisierung haben wir einen großen Schub gemacht und uns sehr modernisiert. Es finden viele Besprechungen mittlerweile online statt, das spart Zeit und ist ein großer Gewinn für alle“, so Berghäuser. Zudem sei es gelungen auf neue Bedarfe zu reagieren, die auch wegen Corona gestiegen sind. Der sozialpsychiatrische Dienst etwa wurde aufgestockt. Die Nachfrage nach Heimplätzen hingegen, die während der letzten Coronawelle zurück ging, genauso wie die Nachfrage nach Kurzzeitpflege, steige nun aber wieder enorm. „Wir können aktuell nicht alle aufnehmen, die einen Platz suchen. Und viele dieser Menschen sind wirklich verzweifelt“, berichtet die Vorständin. Genauso sei man bei der ambulanten Pflege derzeit voll ausgelastet.

Als ein „ermutigendes Beispiel“ bezeichnete es Olaf Heinrich, wie gut die Diakonie Landshut trotz vieler Schwierigkeiten durch diese Phase gekommen ist. „Der Bezirk kann dankbar sein, so starke Träger zu haben, die das schultern. Ihre Arbeit ist zwar oft unter dem Radar der Öffentlichkeit, ist aber sehr wichtig für die Region.“

Auch beim nächsten anstehenden Projekt, dem Ausbau des Psychiatrischen Krisendienstes von rein telefonischer Beratung hin zu einer aufsuchenden Unterstützung vor Ort, sei das gute Miteinander wesentlich. „Ohne die schon bestehenden sozialpsychiatrischen Dienste würde dieses 24-Stunden-Angebot nicht funktionieren“, unterstrich Heinrich und schloss mit dem Wunsch, dass das partnerschaftliche Miteinander auch weiter so gut funktioniere wie bisher. -ml-

 

 

 

 

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

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