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Förderscheck für ERSTEN PFLEGESTÜTZPUNKT in Ndby.

förderscheck holetschek

Landshut - pm (16.07.2022) Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat anlässlich der offiziellen Eröffnung des ersten Pflegestützpunkts in Niederbayern am Freitag einen Förderscheck übergeben. Im Bild Teilnehmer bei der Übergabe des Förderbescheides.

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek stärkt die Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für Menschen mit Pflegebedarf und ihre pflegenden Angehörigen. Anlässlich der offiziellen Eröffnung des ersten Pflegestützpunkts in Niederbayern übergab der Minister am Freitag in Landshut einen Förderscheck und betonte: „Ich freue mich, dass wir nun den ersten Pflegestützpunkt in Niederbayern haben. Wir unterstützen den neuen ‚Pflegestützpunkt Region Landshut‘ mit über 36.600 Euro.“

Der Minister ergänzte: „Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt und damit auch zeitgleich der Beratungsbedarf. Für die Betroffenen ist es wichtig, möglichst wohnortnah individuell beraten zu werden. Umso erfreulicher ist es, dass der Ausbau der Beratungsstrukturen in Form von Pflegestützpunkten gut vorankommt: Seit 2019 hat sich die Zahl der Pflegestützpunkte in Bayern mehr als vervierfacht. Mittlerweile sind 46 in Betrieb.

Landkreise, kreisfreie Städte und Bezirke können gemeinsam mit den Pflege- und Krankenkassen Pflegestützpunkte einrichten. Holetschek erklärte: „Gemeinsam mit dem Landesamt für Pflege (LfP) unterstützen wir den Ausbau der wohnortnahen Beratungsstrukturen und fördern die Vernetzung der bestehenden Strukturen.“ Seit 2019 können für Pflegestützpunkte eine einmalige Anschubfinanzierung und eine Vernetzungsförderung beantragt werden. Zusätzlich besteht seit 2021 die Möglichkeit einer Regelförderung von bis zu 20.000 Euro pro Jahr. Bei einer räumlichen Anbindung an eine Fachstelle für pflegende Angehörige erhöht sich die Förderpauschale für insgesamt maximal drei Jahre um jährlich bis zu 3.000 Euro. Zuwendungsempfänger sind die Kommunen, die sich an der Trägerschaft eines Pflegestützpunkts beteiligen.

Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut, sagte: „Wir haben gemeinsam mit der Stadt Landshut eine Pflegebedarfsplanung für unsere Region durchgeführt, um frühzeitig die Weichen für dieses herausfordernde Thema der Zukunft stellen zu können. Es besteht nicht nur Handlungsbedarf im stationären Pflegebereich, vor allem auch ambulant. Und hier spielen die pflegenden Angehörigen mit ihrer aufopferungsvollen Arbeit eine unverzichtbare Rolle. Gerade diese Menschen wollen wir mit den Leistungen des Pflegestützpunkts unterstützen.“

Dr. Thomas Haslinger, 2. Bürgermeister und Sozialausschussvorsitzender der Stadt Landshut, erläuterte: „Als Bezirkshauptstadt übernehmen wir auch in diesem Bereich gerne gemeinsam mit dem Landkreis die Vorreiterrolle in Niederbayern. Das große Interesse an den Beratungsangeboten bereits in den ersten Monaten seit Inbetriebnahme ist der beste Beleg dafür, dass die Einrichtung bei uns vor Ort dringend gebraucht und angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird.“ Zur Finanzierung leiste der Freistaat mit den gewährten Fördermitteln einen wesentlichen Beitrag. „Dafür bedanke ich mich im Namen der Stadt Landshut herzlich. Dieses Geld ist sehr gut angelegt, denn zu einer optimalen, wohnortnahen Gesundheitsversorgung gehören auch bestmögliche Angebote für Pflegebedürftige und deren Angehörige.“

Jürgen Eixner, Direktor der AOK Bayern-Direktion Landshut-Kelheim, sagte: „Mit dem neuen Pflegestützpunkt hier in Landshut entsteht ein weiteres Beratungsangebot für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige. Unsere über zehnjährige Erfahrung aus der Pflegeberatung zeigt, dass die starke Nachfrage an qualifizierter Beratung ungebrochen ist. Unsere AOK-Pflegeberatung werden wir natürlich unverändert weiterführen und freuen uns schon auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt in der Region Landshut.“

Der Minister unterstrich: „Ich danke der Stadt und dem Landkreis Landshut, dass sie gemeinsam mit den Pflege- und Krankenkassen einen Pflegestützpunkt auf den Weg gebracht haben. Sie haben damit eine wichtige Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger geschaffen, die rund um das Thema Pflege Rat suchen. Ich ermuntere die anderen Kommunen: Richten Sie ebenfalls Pflegestützpunkte ein und nutzen Sie unsere Förderungen! Die Pflegebedürftigen und ihre pflegenden Angehörigen werden Ihnen dafür dankbar sein. Die neu eingerichteten Fachstellen für Demenz und Pflege in allen Regierungsbezirken beraten dazu gerne.“
Weitere Informationen zu Pflegestützpunkten unter www.stmgp.bayern.de/pflege/pflege-zu-hause/pflegestuetzpunkte/ und unter www.lfp.bayern.de/foerderung-von-pflegestuetzpunkten/ sowie zu Fachstellen für Demenz und Pflege unter www.stmgp.bayern.de/pflege/fachstellen_demenz_pflege/.

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