Bürger-end-scheide(n)

Was ist gestern am "Wahlsonntag" passiert? Gar nichts. Außer: Im Westen haben 90 Prozent nicht kapiert, dass sie mit einem Votum für die Westtangente in Zukunft ruhiger wohnen könnten. Der Burgaufzug hat - Dank Oberbürgermeister Rampf - ein deutliches Votum bekommen, dass die Stadt zwar neue Ideen ventilieren darf, aber eben auch bei der nächsten Idee, die außerhalb der alten Dickkopfdenke liegt, tunlichst erst wieder den Bürger fragen soll, damit der sich neben der Nachbarschaftsstreitlust auch mit Rundumbeleidigungen die Zeit vertreiben darf. Wer gestern diese naiv-kindliche Freude der Gegner beim Feiern im Schwarzen Hahn mitbekommen hat, die sich über die Durchsetzung ihrer zu einem Gutteil aus Lügen bestehenden Propaganda gefreut haben - der darf sich getrost und guten Gewissens in den Kreis der Nichtwähler verabschieden. Ach und ganz nebenbei, all ihr grünen Laubfroschkitzler: Die Westtangente wird gebaut werden. Spätestens 2014 wird alsbald nach der Neuwahl des Stadtgremiums die Vernunft hoffentlich wieder siegen. Bis dahin braucht keiner zu lästern, wenn ihm der Verkehr vor der Haustür zu dick wird... Da wird versucht, im Westen nicht die gleichen Fehler wie im Osten unter Deimer zu machen - und dafür bekommt der Bürgermeister Häme. Das verstehe, wer mag... - gez. Walter Altberger