Wenn an dem Abend nicht mehr geboten war als dieses müde Gelaber und Wiederkäuen von hinreichend bekannten Tatsachen, die man schon zur Genüge der Landshuter Zeitung entnehmen konnte, dann ist das ein Armutszeugnis für alle Beteiligten. Hat denn niemand danach gefragt, inwiefern es heute überhaupt sinnvoll ist, Geld in ein Theater zu investieren, das offensichtlich nur eine kleine Zielgruppe (Schüler und Lehrer) anspricht? Wie man das Theaterangebot neu ausrichten könnte, damit es auch für andere Zielgruppen interessant wird? Ob das, was sich auf der Bühne des Stadttheaters abspielt, überhaupt zeitgemäß ist? Der Abend wäre vermutlich interessanter verlaufen, wenn man etwas über das Selbstverständnis der Theatermacher und ihre Sicht der Dinge erfahren hätte und nicht nur über die Versuche überforderter Stadträte, ihre Hilflosigkeit mit Wichtigtuerei zu vertuschen. - gez. Susanne Hufnagl

