Protestkundgebung vorm Rathaus gegen das FREI WILD-Konzert

ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen an Protestkundgebungen teilnehmen. Bürgermut, Zivilcourage statt Weggucker, Duckmäuser und Leisetreter sind gefragt. Dem Auftritt der Gruppe "Frei.Wild " in Landshut hat der Aufsichtsrat der Messe GmbH (dem ich ebenfalls angehöre) mit großer Mehrheit nach reichlicher Diskussion zugestimmt. Sowohl der Verfassungsschutz als auch andere Überwachungsbehörden sehen kein Gefahrenpotential und keine rechtextremistischen Hintergründe bei dieser Musikband. Die Gruppe selbst spricht sich bei jedem Konzert gegen Rechtsextremismus aus. Freidenker, Patrioten, Regionalisten werden eben schnell in die rechte Schublade gesteckt. Es werden einzelne Wörter negativ gedeutet, die man genauso bei anderen Gruppen und Rappern findet. Zu empfehlen ist das Manuscriptum von Jörg Schönbohm mit dem Titel "Politische Korrektheit - Das Schlachtfeld der Tugendwächter". Ein Absatz aus dem Manuscript: Unserer Gesellschaft wäre geholfen, würde sie beherzigen, was Voltaire schon im 18. Jahrhundert gesagt hat: " Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht. Ich werde aber bis zuletzt dafür kämpfen, daß sie Ihre Meinung frei äußern können." Ein Satz, der uns alle nachdenklich stimmen sollte. Die Musik von "Frei.Wild" kennt kaum jemand. Ein echtes Gefahrenpotentzial für unsere Jugend sind Gewalt im Fernsehen und im Internet, wo viele Jugendliche rund um die Uhr Zugang haben. Spielhallen und und und ..., wo bleibt da der Protest ? - Robert Neuhauser, Stadtrat Landshut