Peers Meinung dazu?

In der SPD-Spitze gab es noch vor nicht allzu langer Zeit einen durchaus kompetenten Mann in Wirtschafts- und Steuerfragen, mit Namen Peer Steinbrück (Version 1.0.). Dieser hätte zu Herrn Unfrieds Vortrag Folgendes geäußert: Originalzitate Peer Steinbrück: "Im übrigen bin ich skeptisch, was die Einführung eines gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohns angeht. Ich sehe einfach nicht, wie der funktionieren soll." (2006) "Zurück zum Mythos der zu geringen Besteuerung der 'Reichen'. Auch er verliert seine Ausstrahlung durch trockene Statistik. Das oberste Einkommensfünftel leistet 68 Prozent aller Steuerzahlungen. Die unteren 50 Prozent aller Einkommensteuerpflichtigen tragen hingegen gerade einmal 6,5 Prozent und die untersten 20 Prozent lediglich 0,1 Prozent zum Steueraufkommen bei. Soll man das einen verteilungspolitischen Skandal nennen?" (2010) "Soziale Gerechtigkeit muss künftig heißen, eine Politik für jene zu machen, die etwas für die Zukunft unseres Landes tun, die lernen und sich qualifizieren, die arbeiten, die Kinder bekommen und erziehen, die etwas unternehmen und Arbeitsplätze schaffen, kurzum, die Leistung für sich und die Gesellschaft erbringen. Um die - und nur um sie - muss sich Politik kümmern." (2003) "Man darf die Starken in ihrer Leistungswilligkeit nicht so provozieren und so verprellen, dass sie den Solidarvertrag aufkündigen." (2011) "Ich bin für die Rente mit 67, schlicht, weil es anders nicht geht. Die Demografie lässt sich nicht überlisten." (2011) "Man darf die Starken in ihrer Leistungswilligkeit nicht so provozieren und so verprellen, dass sie den Solidarvertrag aufkündigen." (2011) - gez. Alexander Putz