OB Alexander Putz, Moderator Marcel Meinert und Ole Bischof im smalltalk. - Fotos: W. Götz
Landshut – gw (23.04.2026) Landshut war und ist eine Sportstadt. Das verdeutliche Oberbürgermeister Alexander Putz bei der 72 Sportlerehrung am vergangenen Samstag mit beeindruckenden Zahlen. Die über 70 Sportvereine der Stadt zählen über 37.000 Mitglieder. Damit bieten sie nicht nur eine unglaubliche Vielfalt verschiedenster Disziplinen an, sondern leisten vor allem unschätzbare Dienste im Ehrenamt.
Marcel Meinert, der an diesem Tag bereits vier Stunden lang Tennis kommentierte, führte durch den Abend und begrüße den Ehrengast der Sportlerehrung, Ole Bischof, der bei der Olympiade 2008 in Peking Gold und bei den Spielen 2012 in London olympisches Silber im Judo holte.
Im Gespräch mit OB Alexander Putz und Marcel Meinert, plauderte Ole Bischof über seinen sportlichen Werdegang und seine Erfolge im Judo. Grade im Judo gehört Fairness und Respekt gegenüber dem Gegner zum obersten Gebot. Es geht ja nicht darum, den Gegner zu verletzen, sondern ihn zu besiegen.
Manfred Käser (2. v. r.) vom ETSV09 ehrten Sabrina Högl, OB Alexander Putz und Ole Bischof für seine Engagment im Ehrenamt.
Ole Bischofs Judo-Karriere begann mit sieben oder acht Jahren, als er vor dem Fernseher saß und einen deutschen Judoka bei den olympischen Spielen in Seul verlieren sah. Seinem Vater sagte er dann: „Aber ich kann ja Olympiasieger werden.“ Die Praxis auf den Weg zu Olympia war geprägt von zweimaligem, zweistündigem Training pro Tag, in einer Sportart von der man nicht leben kann. Bischof beschreibt Jodo als technisch sehr anspruchsvoll.
Der Olympiasieger kannte Landshut bereits. Er hatte eine Einladung ins Hans-Carossa-Gymnasium, um dort mit Schülern zu trainieren.
Seit je her setzt sich Manfred Wimmer (2. v. r.) für die Belange des Radsports ein.
Nach seiner Niederlage 2012 in London war Ole Bischof ein gefragter Mann, wurde für 60 bis 70 Fernsehauftritte gebucht und nahm bei „Schlag den Raab“ teil, wo es um Disziplinen wie Luftanhalten oder Kirschkernweitspucken ging.
Besondere Ehrungen gab es für das Showteam Intoxication des ETSV 09 Landshut für ihre überragenden Leistungen in Show, Akrobatik und Emotionen sowie für Manfred Wimmer, für seine außerordentlichen ehrenamtlichen Leistungen für den Landshuter Radsport. Ebenso stand Manfred Käser für die Auszeichnung auf der Bühne. Er gilt beim ETSV09 Landshut als die beständige Kraft im Ehrenamt, wo immer es etwas zu erledigen gilt.
Ein T-Shirt als besonderes Andenken für seine Verdienste für die Sportstadt Landshut erhielt OB Putz durch Ulrike Aigner (l.) und Sabrina Högl überreicht.
Nach den Ehrungen bedankte sich Ulrike Aigner im Namen aller ausgezeichneten Sportler bei Oberbürgermeister Alexander Putz: „Du wirst immer ein Sportsfreund in der Sportstadt Landshut bleiben“ und bei der Sportbeauftragen der Stadt, Sabrina Högl. „Bitte geben sie dem Sport in unserer Stadt immer eine starke Stimme. Die Stadt war in den letzten Jahren immer ein höchst, höchst verlässlicher Partner. Das ist mit keinem Geld dieser Welt zu beziffern.“
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