
Ruth Müller, MdL, (2.v.l.), Peter Stranninger, 3. Bürgermeister und SPD-Stadtrat (3.v.l.), Marvin Kliem, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, und Kreisbäuerin Claudia Erndl (2.v.r.). - Foto: Lisa Schardt
Straubing - pm (12.08.2026) Über Politik am Biertisch ins Gespräch kommen – das ist das Ziel der volkfestspolitischen Gespräche der Straubinger SPD am Gäubodenvolksfest. Im internationalen Jahr der Landwirtin war es Ruth Müller, die agrarpolitische Sprecherin der Landtags-SPD, ein großes Anliegen, die ehrenamtliche Arbeit der Landfrauen auf der Ostbayernschau zu würdigen:
Dort backen die Bäuerinnen ab den frühen Morgenstunden Kiacherl und bieten Kuchen und Brotzeiten an. Den Erlös spenden sie an caritative Einrichtungen in der Region. „Besucher aus aller Welt sehen hier, wie typisch bayerische Gerichte aus regionalen Produkten mit viel Herzblut hergestellt werden und können mit den Bäuerinnen ungezwungen ins Gespräch kommen“, freute sich Ruth Müller über den Austausch. Sie hofft, dass viele Besucher*innen diese Gelegenheit nutzen und damit die Arbeit der heimischen Landwirt*innen noch mehr wertzuschätzen.
Ruth Müller tauschte sich mit den Landwirt*innen, darunter auch Kreisbäuerin Claudia Erndl, über politische Themen, wie die Folgen des Klimawandels
und internationaler politischer Krisen sowie steigende Produktionskosten aus. „Wie wir gerade sehen, gefährdet die Klimakrise die Existenz unserer Landwirt*innen und damit die Lebensmittelproduktion in Deutschland. Da erwarte ich von den Regierungsverantwortlichen schon etwas mehr als populistische Sprüche“, meint Müller mit Blick auf die Bemerkung von Bundeslandwirtschaftsminister Rainer „Ich kann’s nicht regnen lassen, sonst tät ich’s machen“.
Ruth Müller, MdL, (2.v.l.), Peter Stranninger, 3. Bürgermeister und SPD-Stadtrat (3.v.l.), Marvin Kliem, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, und Kreisbäuerin Claudia Erndl (2.v.r.). - Foto: Lisa Schardt

