
Erleichtert zeigt sich die SPD-Abgeordnete Ruth Müller über das Eckpunktepapier von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Er hat klargestellt, dass es in Deutschland keine Förderung von Schiefergas nach der derzeit international üblichen Fracking-Methode geben wird. „Der Schutz unseres Trinkwassers und die Gesundheit müssen Vorrang vor der Profitgier einzelner Unternehmen haben", so Ruth Müller.
Damit stehe nun fest, dass es jenes Fracking, das in den Medien mit Dokumentation aus den USA und Kanada bebildert wurde, in Deutschland nicht geben wird. Das ist die richtige Entscheidung. Ergasförderung, ja – Fracking, nein!
Die seit Jahrzehnten in Deutschland angewandte konventionelle Erdgasförderung wird mit deutlich schärferen Umweltauflagen modernisiert. Wasserschutzzonen, in denen es kein Fracking geben darf, werden ausgeweitet und eine Umweltverträglichkeitsprüfung wird für alle Vorhaben verpflichtend festgeschrieben.

