
(05.05.2017) Landwirtschaft bedeutet für die in der Bayerischen Jungbauernschaft (BJB) zusammengeschlossenen landwirtschaftlichen Jungunternehmer jeden Morgen aufs Neue, die Grätsche zwischen Nachhaltigkeit und Tierwohl auf der einen Seite und Rentabilität auf der anderen Seite zu wagen. Darüber hinaus kämpfen sie mittags am Laptop und in Gesprächen mit Bürgern gegen das Image des Umweltvernichters und Tierquälers, das ihnen von Medien und Politik aufgezwungen wird.
Und sehen sich am Abend damit konfrontiert, dass viele derer, die mehr Tierwohl fordern und auf Nachhaltigkeit pochen, nicht bereit sind oder nicht die Möglichkeit haben, im Supermarkt dafür die entsprechenden Preise zu bezahlen. Besonders betroffen von dieser Zwiespältigkeit der öffentlichen Meinung sind in Bayern die Schweine haltenden Betriebe. Die Preise für Schweinefleisch sind auf einem Rekordtief, dennoch werden von Seiten der Politik Gesetze und Regelungen Bayerische Jungbauernschaft e. V. Landesgeschäftsstelle Augsburger Straße 43 | 82110 Germering formuliert, welche die Schweinhaltung verteuern, ohne auch den Wert dieser wünschenswerten und tierwohlorientierten Vorschriften zu steuern.
Die Bayerische Jungbauernschaft hat deshalb ein Positionspapier zum Thema „Schweinehaltung“ erarbeitet, in dem sie fordert, diese Missstände in der Schweinehaltung zu beseitigen.
Die wichtigsten Forderungen hieraus sind:
Flächengebundene Schweinezucht in Bayern.
Höhere Erzeugerpreise für Fleisch, um den hohen Wert eines Tieres auch monetär darstellen zu können.
Eine gewinnbringende Tierhaltung, die auf die Bedürfnisse der Tiere eingeht und ein angemessenes
Einkommen für die Landwirtsfamilie sichert.
Klare, umsetzbare und rechtliche Vorgaben, die auch Bestand haben und eine klare Richtung vorgeben,
damit Planungssicherheit für die landwirtschaftlichen Betriebe besteht.
Verstärkte Forschung hinsichtlich des Ausstiegs aus der betäubungslosen Kastration und dem
Kupierverbot.
Damit wir auch weiterhin unsere Brote mit frischem Schinken belegen können und der sonntägliche Schweinebraten auf dem Tisch stehen kann, muss vieles stimmen: Nicht nur eine verantwortungsvolle Aufzucht und Schlachtung von Schweinen. Auch die Bereitschaft der Bevölkerung, für mehr Qualität einen höheren Preis zu bezahlen.
Wir bitten: Unterstützen Sie uns! Damit wir auch in Zukunft für Sie frische und gesunde Lebensmittel produzieren können. Die Bayerische Jungbauernschaft e.V. (BJB.) ist Mitglied im Bayerischen Jugendring und im Bund der Deutschen Landjugend. Sie vertritt rund 18.000 Mitglieder und setzt sich als aktiver Jugendverband für Lebens- und Bleibeperspektiven junger Menschen in den ländlichen Räumen Bayerns ein. Mit unserer ehrenamtlichen außerschulischen Jugendarbeit tragen wir einen wichtigen Teil dazu bei.
Weitere Informationen rund um die BJB erhalten Sie auf unserer Homepage www.landjugend.bayern
Ansprechpartner: Marcus Röhm, Verbandskommunikation Bayerische Jungbauernschaft e.V., Tel. 089 / 89 44 14-40, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

