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08. Mai 2017

20. Mai im Klinikum: 2. Landshuter Gefäßtag. Wenn die Gefäße eng werden - und wie man sie gesund hält

landshuter gefaestag

Landshut (08.05.2017) Wie wirke ich der Schaufensterkrankheit rechtzeitig entgegen? Wie entschärfen Ärzte die tickende Bombe Bauchaorten-Aneurysma? Was tun, wenn der Zucker an den Füßen nagt? Alle diese Fragen werden am Samstag, 20. Mai, im Klinikum Landshut beantwortet: An diesem Tag findet von 9.30 bis 13.30 Uhr der zweite Landshuter Gefäßtag statt. Zwölf Experten-Vorträgen und zahlreichen Aktionsständen geben wichtige Tipps zum Thema Gefäßgesundheit.

„Wir wollen die Bombe keinesfalls platzen lassen“: Über das Bauchaorten-Aneurysma referiert beim Gefäßtag

Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Klinikum Landshut. Foto: Klinikum Landshut

Zeig mir deine Gefäße und ich sage dir, wie alt du bist: Nicht zu Unrecht sagt man, das Alter eines Menschen sei

an seinen Gefäßen erkennbar. Schaufensterkrankheit, Bauchaorten-Aneurysma und chronische Wunden:

Erkrankungen der Gefäße sind häufig Folgen der modernen Lebensweise. „Wir bewegen uns wenig, essen aber

reichlich“, so Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis, Chefarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre und

Endovaskuläre Chirurgie am Klinikum Landshut. Wie kann mir im Krankheits-Fall geholfen werden? Und wie

beuge ich vor? Diese Fragen beantworten zwölf Experten beim 2. Landshuter Gefäßtag am Samstag, 20. Mai.

Von 9.30 bis 13.30 Uhr informieren außerdem zahlreiche Aktionsstände über gefäßgesunde Ernährung,

modernes Wundmanagement, professionelle Fußpflege und warum Hygiene so wichtig ist. Live vor Ort wird

auch die Technik der Früherkennung mit Ultraschall demonstriert, genauso die Behandlung mittels einer Stent-

Prothese. Außerdem können die Besucher eine Fußdruckmessung durchführen und ihren Blutdruck und

Blutzucker messen lassen. Auch der Gefäß-Operationssaal ist an diesem Tag für Interessierte geöffnet.

„Kommen Sie mit unseren Gefäßexperten in Landshut ins Gespräch“, so Dr. Meimarakis. Der Eintritt ist frei,

eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die zwölf Vorträge in der Glasdachhalle des Klinikums sind thematisch in vier Blöcke eingeteilt. Jeweils nach

den Vorträgen besteht die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen. Im ersten Themenblock ab 9.30 Uhr

geht es um das Nierenversagen: Welche Auswirkungen hat dieses Organversagen auf den Alltag? Wie lässt es

sich vermeiden – vor allem hinsichtlich der sog. Schaufensterkrankheit? Das erläutern die Experten in drei

Fachvorträgen. Der erste Vortrag trägt den Titel „Wenn´s die Niere nicht mehr packt... Ursachen und
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Vorbeugung der Niereninsuffizienz“. Außerdem geht es um „Lebensqualität mit Dialyse: Bedeutung der

Dialysepflichtigkeit“ und „Shunt-Taten“: Technik der Dialysezugänge“.

Der zweite Themenblock um 10.30 Uhr widmet sich der Schaufensterkrankheit (pAVK). Bei dieser müssen die

Erkrankten schmerzbedingt immer wieder stehen bleiben – wie bei einem Schaufenster-Bummel. Unbehandelt

entstehen chronische Wunden, die das Bein akut gefährden können. Beim Gefäßtag werden in einem Vortrag

die Risikofaktoren für diese Krankheit erläutert. Außerdem geht es unter dem Motto „Wird es mal eng, machen

wir den Weg frei“ um moderne Bildgebung und Interventionen. Der dritte Vortrag in diesem Themenblock

befasst sich mit der Frage „Was leistet der Gefäßchirurg?“ und mit der offen-chirurgischen Behandlung.

Um chronische Wunden geht es im dritten Themenblock ab 11.30 Uhr. Welche neurologischen Ursachen

dahinterstecken können, klärt der erste Vortrag „Schmerzen im Bein, es können die Nerven sein“. Der zweite

Vortrag informiert über das diabetische Fußsyndrom und chronische Wunden – „wenn der Zucker an den

Füßen nagt“. Außerdem gibt es Tipps für den Umgang mit diabetischen Füßen im Vortrag „Auch Füße brauchen

Zuwendung“.

„Die tickende Bombe“, das Bauchaorten-Aneurysma, umfasst den vierten und letzten Themenblock ab 12.30

Uhr. Heutzutage lassen sich solche Veränderungen rechtzeitig erkennen und schonend behandeln. „Operation:

Aber dann bitte schonend“ lautet der erste Vortrag über die Risikoabklärung vor Gefäßoperationen. Um

Anästhesieverfahren während der Gefäßoperation geht es danach bei „Schlafen Sie ruhig, wir passen gut auf

Sie auf“. Im letzten Vortrag geht es um die Entschärfung der Bombe, nämlich um Diagnose und Therapie des

Bauchaorten-Aneurysmas.

Das Programm im Überblick:

 Begrüßung: Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis, Chefarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre &

Endovaskuläre Chirurgie, Klinikum Landshut

 9.30 Uhr: Rund um das Nierenversagen

o Wenn´s die Niere nicht mehr packt... Ursachen und Vorbeugung der Niereninsuffizienz: Dr.

Maximilian Roeder, Oberarzt Leiter Sektion Nierenheilkunde, Klinikum Landshut

o Lebensqualität mit Dialyse!: Bedeutung der Dialysepflichtigkeit: Dr. Patrick Wiese,

niedergelassener Nephrologe Gemeinschaftspraxis und Dialysezentrum, Landshut

o „Shunt-Taten“: Technik der Dialysezugänge: Norbert Schrank, leitender Oberarzt Klinik für

Gefäßchirurgie, Vaskuläre & Endovaskuläre Chirurgie, Klinikum Landshut

 10.30 Uhr: Schaufensterkrankheit (pAVK)

o Der Weg zur Schaufensterkrankheit: Gefäßrisikofaktoren: Dr. Jürgen Kress, niedergelassener

Angiologe Internistische Praxis Ergolding, Landshut

o Wird es mal eng, machen wir den Weg frei! Moderne Bildgebung und Interventionen: Dr.

Dominik Quaiser, Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie, Klinikum Landshut

o Was leistet der Gefäßchirurg? Offen-chirurgische Behandlung bei pAVK: Stephan Hennecke,

Oberarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre & Endovaskuläre Chirurgie, Klinikum Landshut

 11.30 Uhr: Die chronische Wunde

o Schmerzen im Bein, es können die Nerven sein! Neurologische Ursachen: Prof. Dr. Josef

Heckmann, Chefarzt Klinik für Neurologie, Klinikum Landshut

o Wenn der Zucker an den Füßen nagt: Diabetisches Fußsyndrom & chronische Wunden: Dr.

Klaus Stöckl, Oberarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre & Endovaskuläre Chirurgie,

Klinikum Landshut

o Auch Füße brauchen Zuwendung! Tipps für den Umgang mit diabetischen Füßen: Susanne

Stix, Podologin, Fachpraxis für Podologie, Konzept Fuß, Landshut

 12.30 Uhr: Das Bauchaortenaneurysma
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o Operation: Aber dann bitte schonend! Risikoabklärung vor Gefäßoperationen: Prof. Dr.

Stephan Holmer, Chefarzt Medizinische Klinik II für Kardiologie, Intensivmedizin &

Pneumologie, Klinikum Landshut

o Schlafen Sie ruhig, wir passen gut auf Sie auf! Anästhesieverfahren während der

Gefäßoperation: Dr. Thorsten Goresch, leitender Oberarzt Klinik für Anästhesiologie,

Intensivmedizin & spezielle Schmerztherapie, Klinikum Landshut

o Wir wollen die Bombe keinesfalls platzen lassen! Diagnose und Therapie des

Bauchaortenaneurysmas: Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis, Chefarzt Klinik für

Gefäßchirurgie, Vaskuläre & Endovaskuläre Chirurgie, Klinikum Landshut

Info-Stände und Aktionen:

 Gefäßgesunde Ernährung (VHS)

 Blutdruck- und Blutzuckermessung (BFS)

 Demonstration von Gefäß-Ultraschall

 Demonstration von Gefäß-Diagnostik und Therapie

 Führung durch den Gefäß-Operationssaal

 Modernes Wundmanagement

 Fußdruckmessungen, diabetische Versorgungen, Kompressionstherapie, Prothetik (Zimmermann Vital)

 Vorstellung der Diabetiker-Selbsthilfegruppe

 Professionelle Fußpflege (Konzept Fuß)

 Therapie mit Kompressionsstrümpfen (Medi)

 Warum Hygiene so wichtig ist

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de/fachbereiche/gefaesschirurgie

Pressekontakt:

Klinikum Landshut gGmbH

Regina Kaindl

Telefon 0871/698-3004

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