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08. Juni 2017

Moderne Milchwirtschaft im Familienverbund, aber mit der Bullenmast über Milchkrise hinweggerettet

milchviehhaltung

Haunersdorf (08.06.2017) MdL Ruth Müller und MdB Rita Hagl-Kehl besuchten den Milchvieh- und Bullenmastbetrieb Hohenester in Haunersdorf – Die Digitalisierung schreitet auch in der Landwirtschaft voran.

Wie jedes Jahr starteten die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller und ihre Kollegin im Bundestag, Rita Hagl-Kehl – beide Mitglied im Landwirtschaftsausschuss auf Landes-, wie auch auf Bundesebene – zu einer gemeinsamen Tour zu landwirtschaftlichen Betrieben in Niederbayern,

„Nur vor Ort erfährt man wirklich, was man als Politiker für die Arbeit im Land- und Bundestag mitnehmen kann“, so MdL Ruth Müller. Den Auftakt der Niederbayern-Tour markierte die Hofbesichtigung beim neugewählten stellvertretenden Kreisvorsitzenden des Bayerischen Bauernverbands Landshut, Martin Hohenester. Begleitet wurden die beiden Landwirtschaftspolitikerinnen von Geisenhausens 2. Bürgermeister Siegfried Kaschel.

Den 100 Hektar großen Milchviehbetrieb betreibt Martin Hohenester mit seinen Eltern Katharina und Martin. Externe Angestellte beschäftigen die Hohenesters nicht, somit liegt der Hof komplett in Familienhand. Die 120 Milchkühe des Familienbetriebs können durch einen Verbindungsgang zwischen einem großen luftigen und einem kleineren, wärmeren Stall nach Belieben hin- und herwandern, haben genügend Liege- und Fressplätze und außerdem eine extrem beliebte Putzmaschine.

Seit 1996 wurde der Hof Schritt um Schritt modernisiert, da die Digitalisierung auch vor der Landwirtschaft nicht Halt macht. So wird der Aktivitätsgrad jeder Kuh anhand eines am Fuß befestigten Schrittzählers, eines sogenannten „Pedometers“ aufgezeichnet, wodurch am Computer verfolgt werden kann, welches der Tiere gerade brünstig wird oder wieviel Kraftfutter individuell benötigt wird. Dies wird dann passgenau automatisiert von einem Futterautomaten ausgegeben. „Die Automatisierung ist jedoch nicht nur ein Segen“, so Martin Hohenester. Denn wenn an der High-Tech Ausrüstung etwas defekt ist, kann es ganz schnell teuer werden.

Dennoch müsse man mit dem Zahn der Zeit gehen, wenn man in der heutigen Landwirtschaft noch mithalten wolle, so Martin Hohenester Senior. Dennoch werden bei aller Technik nach wie vor abendliche Kontrollgänge unternommen, um nach dem Rechten zu sehen, denn „unsere Tiere gehören zu uns“. Diese Verbundenheit mit den eigenen Tieren dürfen auch regelmäßig ganze Schulklassen erleben, die Katharina Hohenester als Erlebnisbäuerin über den Hof führt und den Kindern Tier, Natur und Landwirtschaft näherbringt.

Auch die Hohenesters haben, wie zahlreiche andere Betriebe einen Großteil ihrer Felder hinzugepachtet. Neben der Milchwirtschaft wird außerdem noch eine Bullenmast betrieben, die sich als finanzielle Rettung während der Milchkrise herausgestellt hatte. „Mehrere Sparten zu haben ist gut, um Einbußen zu verkraften“, macht Martin Hohenester deutlich. In der Gegend gäbe es noch einige Milchbauern mit teilweise jedoch nur 15 bis 20 Kühen, von denen viele bereits übers Aufhören nachdenken. „Dazu passen auch die aktuellen Zahlen aus dem Landwirtschaftsministerium, die aufzeigen, dass sich in Niederbayern die Zahl der Milchviehbetriebe von 4.978 (November 2014) auf 4.515 Betriebe im November 2016 reduziert hat, was einem Rückgang von 9,3 Prozent entspricht“, stellte Ruth Müller fest.

Die Milchkrise muss nach Meinung der Hohenesters erst noch aufgearbeitet werden, die Betriebe hätten hinsichtlich deren Praktikabilität kaum etwas von den Maßnahmen des Landwirtschaftsministeriums in Anspruch nehmen können. Martin Hohenester hat den Vorteil, durch seine Vielseitigkeit Einbrüche auf dem Milchmarkt besser wegstecken zu können.

Jedoch ist auch in der Bullenmast nicht alles Gold was glänzt. Die traditionellen Kleinmetzger werden immer mehr von einigen wenigen Großschlachthöfen verdrängt. Die daraus resultierende mangelnde Konkurrenz unter den Fleischabnehmern wirkt sich natürlich auf den Preis aus, der Landwirt sieht sich quasi gezwungen den Preis zu akzeptieren, den der Großschlachthof ihm bietet. „Bis nach Waldkraiburg müssen wir unsere Tiere zum Schlachten bringen“, informierte Hohenester über die weiten Transportwege.

Ein Anliegen hatte Martin Hohenester zum Abschluss des Besuchs noch an die Abgeordneten: Anstelle das bei Mäharbeiten anfallende Straßengrün verrotten zu lassen, könnte es auch den Biogasanlagen zugeführt werden. „In Bayern hängt jeder siebte Arbeitsplatz von der Landwirtschaft ab. Dabei ist es immer spannend vor Ort zu erleben, mit welchen Problemen und Herausforderungen die Landwirte tatsächlich konfrontiert sind aber auch, welche Leidenschaft und welches Herzblut bei der täglichen Arbeit mit dabei ist“ bedankte sich Ruth Müller bei der Familie Hohenester, die es sich nicht nehmen ließen, eine Milch- und Käseverkostung ihrer Produkte anzubieten.

Im Bild: von links Martin Hohenester jun., Martin Hohenester senior, Katharina Hohenester, 2. Bürgermeister Siegfried Kaschel, MdB Rita Hagl-Kehl, MdL Ruth Müller

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