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21. Juni 2017

bfz: 25 Jahre Hauptstandort der Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft. Neue Standortbroschüre

berufsbildungszentrumLandshut (21.06.2017) Nachwuchsförderung, Zuwanderung und Migration, Integration und Inklusion sind die großen Themen für die Arbeitswelt der Zukunft. Der Hauptstandort Landshut der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) engagiert sich mit seinen Außenstellen seit 25 Jahren in ganz Niederbayern dafür, dass die Menschen in der Region passende berufliche Perspektiven und die Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte bekommen. Diese Erfolgsgeschichte hat Ingrid Schmidt, Leiterin des bfz Landshut, am Dienstag bei der Präsentation der Jubiläumsbroschüre vorgestellt. Außerdem blickte sie auf die große Feier zum 25-jährigen Bestehen am 14. Juli am bfz-Hauptstandort in der Schillerstraße.

„Bildung, Weiterbildung und Qualifizierung machen die Menschen fit für den Job und stärken damit die Innovationskraft der gesamten Region“, sagte Schmidt. „Tausende von Lehrgangs- und Seminarteilnehmern haben bisher von unseren Schulungen und unserer Vernetzung mit der Wirtschaft profitiert.“ Die enge Verbindung des bfz zu den Unternehmen ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Denn das bfz ist Teil des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, das von bayerischen Wirtschaftsverbänden und Unternehmen getragen wird. Dabei hat sich die Arbeit des bfz in den vergangenen 25 Jahren verändert: „Früher – in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit – haben wir die passenden Firmen für die Menschen gesucht. Heute helfen wir den Betrieben, genau die Fachkräfte zu finden, die sie dringend brauchen.“ Dafür hat das bfz unter anderem die modulare Teil- Qualifizierung entwickelt. So können sich die Teilnehmer in kürzeren Ausbildungseinheiten, die in Summe wieder zu einem Berufsabschluss führen, in Vollzeit oder berufsbegleitend weiterbilden. Gesucht werden gut ausgebildete Mitarbeiter vor allem im Handwerk und im gewerblichen Bereich wie Metallverarbeitung und Lagerlogistik.

Die Arbeit des bfz hat vier Schwerpunkte: Im ersten Bereich geht es um den Übergang von der Schule ins Berufsleben. Das bfz begleitet Jugendliche auf ihrem Weg ins Berufsleben – von der Berufswahlentscheidung bis zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss. „Es gibt heute immer mehr freie Ausbildungsplätze für immer weniger Jugendliche. Trotzdem findet nicht jeder junge Mensch auf Anhieb die für sich passende Ausbildung“, erklärte Schmidt. „Wir helfen jungen Frauen und Männern dabei, ihre Potenziale zu entdecken und die richtige Lehrstelle zu finden.“ In den vergangenen 25 Jahren hat das bfz Landshut rund 18 000 Schüler in Berufsorientierungsmaßnahmen betreut und mehr als 12 500 Jugendliche in Ausbildung und Einstiegsqualifizierung vermittelt.

Der zweite Bereich dreht sich um die Qualifizierung von Erwachsenen. Dabei geht es zum einen um die Eingliederung von Arbeitssuchenden in den Arbeitsmarkt und zum anderen um die berufsbegleitende Weiterbildung von Fachkräften, um Führungsaufgaben übernehmen zu können. „Wir sichern Fachkräfte für heute und morgen“, sagte Schmidt. „Wir bieten Frauen und Männern jeden Alters hervorragende Perspektiven und versorgen die Unternehmen mit kompetenter Verstärkung.“ Das bfz Landshut hat bisher mehr als 7500 Arbeitssuchende in feste Beschäftigung integriert und mehr als 18 300 Teilnehmer in Qualifizierungsmaßnahmen und Umschulungen betreut.

Ein weiterer bfz-Schwerpunkt ist die berufliche Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen. „Wir verbessern die Chancen der Menschen, die zu uns kommen. Sie werden beim Deutschlernen unterstützt und auf das Berufsleben nach unseren Standards vorbereitet.“ Unter anderem begleiten Ausbildungsakquisiteure junge Zuwanderer bei der beruflichen Orientierung und Jobbegleiter unterstützen bei der Integration in den Betrieben vor Ort – damit der Einstieg in der Praxis dauerhaft gelingt. Schmidt: „Allein in den vergangenen zwei Jahren haben wir rund 220 Projekte zur Sprachförderung mit mehr als 4000 Teilnehmern umgesetzt. Das ist die wichtigste Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.“ 70 Prozent der jugendlichen Flüchtlinge, die derzeit bfz- Berufsschulprojekte in der Region Landshut absolvieren, werden nach diesem Schuljahr eine Ausbildung, Einstiegsqualifizierung oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Betrieben aufnehmen. 22 Prozent der erwachsenen Teilnehmer der Sprachprojekte haben bisher im Anschluss eine Arbeit gefunden.

Schließlich engagiert sich das bfz für die Inklusion, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben. „Ein Unfall oder eine Behinderung von Geburt an können Menschen im Beruf vor große Herausforderungen stellen“, sagte Schmidt. „Wir arbeiten dafür, den Betroffenen eine langfristige Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt zu geben. Dazu gehören zum Beispiel Rehabilitationsprojekte für körperlich und psychisch beeinträchtigte Menschen, betriebliches Integrationstraining und begleitete Umschulungen.“ In 25 Jahren hat das bfz Landshut rund 1300 Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt integriert.

Das bfz Landshut hat elf Außenstellen in Niederbayern – unter anderem an den Standorten Vilsbiburg, Dingolfing, Landau, Straubing, Deggendorf und Regen. 150 Mitarbeiter kümmern sich um die Betreuung von Seminarteilnehmern, Unternehmen und die Verwaltung. Das bfz Landshut hat bisher mit rund 5700 Firmen in der Region erfolgreich zusammengearbeitet. Dafür kooperiert es mit Verbänden, Schulen, Arbeitsagenturen, Jobcentern, Renten- und Unfallversicherungsträgern und Kommunen.

1986 wurde das bfz Landshut zunächst als Außenstelle des Hauptstandorts Regensburg eröffnet. Bereits 1992 wurde es zu einem eigenständigen Hauptstandort ausgebaut. In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Einrichtung stetig vergrößert und das Angebot konsequent für die Menschen und die Wirtschaft in Niederbayern weiterentwickelt. Das feiert das bfz am 14. Juli um 10 Uhr mit einem Jubiläumsfest, bei dem unter anderem Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Prof. Günther G. Goth, Vorstandsvorsitzender des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier zu Gast sind. Außerdem gibt das bfz den Gästen bei einer Hausmesse einen Einblick, wie in der Praxis dafür gearbeitet wird, dass die passenden Menschen und Unternehmen zusammenkommen und die heimische Wirtschaft gemeinsam weiter voranbringen.

In ganz Bayern hat das bfz 24 Hauptstandorte, 150 Außenstellen, in denen mehr als 3600 Mitarbeiter allein im vergangenen Jahr rund 92 000 Teilnehmer in den verschiedenen Bildungsprojekten betreut haben.

Im Bild: Ingrid Schmidt, bfz-Leiterin, und ihr Stellvertreter Wolfgang Gschlößl präsentieren die Jubiläumsbroschüre 25 Jahre bfz Landshut, in der sich der Standort mit seinem umfangreichen Bildungsangebot für Jugendliche, Migranten, Erwachsene und Menschen mit Behinderung vorstellt.

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