Landshut (06.07.2017) Wohnen ist heute ein höchst brisantes und häufig ein sehr ärgerliches Thema in der Stadtbevölkerung. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist ebenso ein Dauerbrenner wie die ständig steigenden Mietpreise. Dabei ist die Zahl der Wohnungen in Landshut Stadt von 1956 mit 13.088 Wohnungen (38.865 Räume) bis 1982 auf 26.312 Wohnungen (104.719 Räume) und bis 1.1.2016 auf 36.234 Wohnungen (147.158 Räume) gestiegen.
Die Einwohnerzahl hat seit 1956 jedoch nur um 20.000 Einwohner zugenommen, davon allein um 10.000 in der Amtsperiode von OB Hans Rampf (2005 - 2016). Unter seinem Vorgänger Josef Deimer (1970 bis 2004) ist Landshut nur um 2.500 Einwohner gewachsen, in erster Linie durch den Zuzug von Ausländern.
Die Vorstadtgemeinde Altdorf ist seit 2011 sogar um 56 Einwohner (nur noch 11.158 zum 1.1.2016) geschrumpft. Ergolding, die aktuell größte (und reichste) Gemeinde im 155.000 Einwohner großen Landkreis ist seit 2011 nur um 288 Einwohner gewachsen (zum 1.1.2016 waren es 12.193) und Kumhausen hat lediglich um 156 Einwohner zugelegt auf 5.351 (zum 1.1.2016).
Nein, die unmittelbaren Umlandgemeinden entlasten die Stadt Landshut beim Zuzug und beim Wohungsbau nicht besonders. Die höchsten Zuzugswerte seit 2011 hat Essenbach mit 491 Personen auf aktuell 11.804 Einwohner (1.1.2016). Die Stadt Vilsbiburg ist seit 2011 lediglich um 90 Einwohner gewachsen (zum 1.1.2016 auf 11.535 Einwohner). Die Stadt Rottenburg hat seit 2011 exakt 240 Einwohner mehr (zum 1.1.2016 genau 7.827). /hs

