Kürzlich konnte TSV-Boss und Stadtratskandidat Erich Süßl zahlreiche Besucher im Sportheim begrüßen, darunter auch die FW-Stadträte Ludwig Graf, Erwin Schneck, Robert Mader, Kirstin Sauter und Stadteilsprecher Alfons Bach, Münchnerau, sowie mehrere Stadtratskandidaten. Die derzeitige Verkehrsbelastung auf der LA 14 beschäftigte viele Bürger bereits im Vorfeld der Veranstaltung.
Eine Besserung ist jedoch leider nicht in Sicht. Im Gegenteil: neue Baugebiete kommen hinzu. Neue Wohnungen und Bauland werden dringend benötigt, eine fundierte und vorausschauende Verkehrsplanung ist jedoch zwingend erforderlich, so die FREIEN WÄHLER.
Ganz neue Dimensionen wird der Verkehr auf der LA 14 erleben, wenn die B 15 neu schon an der Stadtgrenze enden und aus Kostengründen nicht weitergebaut werden könnte. Das Hauptproblem, so Stadtrat Ludwig Graf, sei, dass eine weitere Zufahrtsstraße aus dem Osten des Stadtgebietes in die Stadtmitte kaum realisierbar sei, weil mit der Isar im Westen und den Isar-Hangleiten im Osten kaum Planungsmöglichkeiten bestehen.
Unzufrieden und enttäuscht zeigte man sich mit den nicht geflossenen Mitteln zur Erweiterung der Konradin-Schule, zumal man sich bis zuletzt berechtige Hoffnungen machen konnte. So wird es nicht ausbleiben, dass mindestens eine, wenn nicht mehrere Grundschulgenerationen, in Containern unterrichtet werden müssen.
Der Ortsteil Frauenberg ist voraussichtlich von der geplanten 380-kV-Leitung betroffen. Derzeit sind mehrere Varianten im Gespräch. Stadtrat Erwin Schneck würde dabei den im Bausenat vorgebrachten Vorschlag von Erdkabeln dem der Freileitung vorziehen. Die Variante „Frauenberg" würde zwar Anlieger entlasten, jedoch noch näher an das Naherholungsgebiet Gretlmühle heranführen. Bei einem Bau der gesamten Trasse müssen nach Überzeugung von Stadtrat Graf die Belange der Anwohner und der Umwelt im Vordergrund stehen und nicht der Profit der Betreiber.
Mit der neuen Verkehrssituation in Schönbrunn, die durch das Baugebiet Schönbrunner Wasen entsteht, beschäftige sich Kathrin Rinderer, die überzeugend und schlüssig verkehrsleitende Maßnahmen zur Beruhigung und Entlastung der Anwohnerstrassen forderte und damit viel Beifall erntete.
Der Abend klang bei guten Gesprächen und einer bayerischen Brotzeit, zu der die Veranstalter geladen hatten, aus.
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