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Krankenhausreform bedeutet "massivste Umbrüche" um zu überleben

MdB Bauer besucht KH La Achdorf

v. l.:  Dr. Raimund Busley, Marco Altinger, MdB Nicole Bauer, Jakob Fuchs, Michael Deller und Gunthard Goresch. - Foto: Elisabeth Lackermeier

Landshut - pm (12.04.2023) Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer besuchte das Krankenhaus Landshut-Achdorf, begleitet von den Kreisräten Marco Altinger und Michael Deller. Die Politiker verschafften sich beim Gespräch mit der Krankenhausleitung und Vertretern der Ärzteschaft einen Einblick in die aktuelle Lage und zu erwartende Auswirkungen auf die Krankenhäuser der LAKUMED Kliniken durch die geplante Krankenhausreform.

„Vielen Dank für Ihr Interesse – wir sehen dies als Zeichen, dass der Politik die Krankenhäuser am Herzen liegen“, sagte der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der LAKUMED Kliniken, Jakob Fuchs zur Begrüßung. „Die geplante Krankenhausreform bedeutet für uns massivste Umbrüche und muss dringend nachgeschärft werden“, appellierte Fuchs. Um überlebensfähig zu sein, habe sich beispielsweise das Krankenhaus Vilsbiburg in der Endoprothetik, Schilddrüsenchirurgie und Schmerzmedizin spezialisiert und biete Medizin - durch Zertifizierungen nachgewiesen - auf sehr hohem Qualitätsniveau. Das Krankenhaus Landshut-Achdorf habe aktuell trotz des Perinatalzentrums Level I und der Kardiologie auf universitärem Niveau nur den Status einer Grundversorgungsklinik. Die geplante Reform bedrohe nun jedoch Kliniken der Grundversorgung und kleinere Krankenhäuser in ihrer Existenz. Jakob Fuchs betonte, dass die Verantwortlichen am Krankenhaus Landshut-Achdorf daran arbeiteten, den Erhalt des Hauses durch eine Höherstufung und auch enge Zusammenarbeit mit dem Klinikum Landshut für die Zukunft zu sichern.

Der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Vilsbiburg, Dr. Raimund Busley, betonte den hohen Versorgungsauftrag für die Bürger im südlichen Landkreis Landshut. „Unsere Spezialisierungen bürgen für die hohe Qualität der Medizin, die wir in Vilsbiburg über die Basisversorgung hinaus leisten“, sagte Dr. Busley. Man kooperiere bereits in der Schlaganfallversorgung (TEMPiS-Projekt) mit Experten der Neurologie an Universitätskliniken in München und Regensburg oder der Kardiologie am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Wir sind auf starke Partner angewiesen“, so Dr. Busley. Die Spezialisierungen erhöhten zudem die Chancen, im hart umkämpften Ärzte- und Pflegebereich Personal für Vilsbiburg zu gewinnen, so Busley. Weil zudem viele Haus- und Fachärzte des Raumes Vilsbiburg aus Altersgründen erwartungsgemäß aus dem Berufsleben ausscheiden werden, komme dem Krankenhaus eine noch weiter steigende Bedeutung in der Grund- und Notfallversorgung der Bevölkerung zu.

Der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Landshut-Achdorf, Prof. Dr. Martin Anetseder, wie auch der Chefarzt der Notaufnahmen in Achdorf und Vilsbiburg, Gunthard Goresch, bedauerten, dass die Leistungen kleinerer Krankenhäuser in der Corona-Pandemie nicht gesehen würden. Zudem werde vor allem in der Ambulanz und Notaufnahme durch die Altersstruktur der Bevölkerung, eine hohe Anspruchshaltung und demgegenüber oft dünne Personaldecke die Versorgung immer schwieriger. Die Digitalisierung biete durchaus Möglichkeiten zur Entlastung im Krankenhausalltag, doch die oftmals angeführte Telemedizin könne - wie im TEMPiS-Projekt - nur dann greifen, wenn Ärzte, Pflege und Ausstattung vor Ort in Vilsbiburg vorgehalten würden. Grundsätzlich seien Untersuchungen oder ein medizinisches Eingreifen vor allem im Notfall nicht durch die Telemedizin ersetzbar, so die Experten.

„Wir begleiten in Berlin den Vorgang kritisch und konstruktiv und wissen, dass wir bei den geplanten Ansätzen noch nachbessern müssen“, gab die Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer zu. Gerade der Raum Landshut sei eine Wachstumsregion, immer mehr Menschen lebten hier und deren medizinische Versorgung müsse sichergestellt sein, so Bauer. Besonders wichtig sei ihr der Erhalt der Entbindungsstation am Krankenhaus Vilsbiburg, deren Geburtenzahlen sich in letzter Zeit sehr positiv entwickelt hätten. Sie wisse, dass der ländliche Raum in der Politik immer nicht gut abgebildet sei. Sie versprach, sich gezielt dafür einzusetzen, das vergleichsweise große Krankenhaus Vilsbiburg mit 185 Betten und moderner Ausstattung durch kluge strategische Ausrichtung zu erhalten. Im Sommer möchte die heimische Bundestagsabgeordnete mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der FDP, Prof. Dr. Andrew Ullmann, zum erneuten Expertenaustausch ans Krankenhaus Vilsbiburg kommen.

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