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Heute 'Bühne frei' für die Stadtrats-Debatte über eine (baldige?) Theater-Interimslösung

aa theaterwittstr breit

In dieser (häßlichen) Baulücke entlang der Wittstraße soll der Theater-Interimsbau entstehen.

Landshut. Der gesamte Bernlochnerkomplex gehört einer Landshuter Erbengemeinschaft, auch der Bereich Stadttheater. Der Pachtvertrag mit der Stadt besteht noch bis 2050. Die Stadt zahlt dafür jährlich einen sechsstelligen Betrag an die Erbengemeinschaft, manche behaupten, es seien sogar um die 400.000 Euro. Die Stadt ist dort auch mit dem Theater Mieter und die Stadt müßte laut Pachtvertrag sogar eine Stadthalle bauen.

Diesen Vertrag hat Oberbürgemeister Hans Rampf mit dem Amtsantritt 2005 von seinem Vorgänger Josef Deimer (OB 1970 bis 2004) geerbt. Laut Verwaltungschef Andreas Bohmeyer, der auch oberster Kulturchef der Stadt ist, wird der Pachtvertrag derzeit per Gutachten geprüft. Ob Rampf erwartet sich jedoch nicht viel davon. Wie auch immer, heute, steht die unausweichliche Sanierung des Stadttheaters mit dem Teilbereich Interimslösung auf der Tagesordnung der öffentlichen Vollsitzung, die um 15 Uhr im neuen Planarsaal beginnt.

Interinslösung bedeutet eine Ausweichspielstätte, bis die Sanierungsarbeiten im bestehenden Theater abgeschlossen sind. Diese Zwischenlösung läuft auf einen Neubau  entlang der Wittstraße hinaus. Alternativen, wie die Auslagerung des Theaterbetriebs in die ehemalige Schlachthofhalle oder in eine Tennishalle in Piflas, haben sich als zu aufwendig und organisatorisch zu zeitraubend erwiesen. Vergeblich warb vor allem Stadtrat Lothar Reichwein für die Schlachthof-Variante. Auch Prof. Dr. Zeiter hatte für diese Lösung echte Sympathien, doch rein rechnerisch entschied er sich für die Lösung Teil-Neubau an der Wittstraße. Dort könnte, so Stadträtin Maria Haucke, zudem eine häßliche Baulücke geschlossen werden. Ein Interims-Theater sieht in diesem Neubau Wittstraße einen Bühnenbau sowie einen Zuschauerraum für 265 Personen vor. Später, wenn das alte Theater saniert ist, also Ende 2017/18, könnte das Interimstheater als Studiobühne genutzt werden.

Stadträtin Christine Ackermann sind die Sanierungs- und Interims-Pläne einfach unerschwinglich teuer. Das Gesamtpaket ist ja auf über 20 Millonen Euro veranschlagt, sofern sich bei der Sanierung nicht noch weitere Notwendigkeiten ergeben. Die Fördergelder weggerechnet, würden auf die Stadt immer noch 13 Millionen Euro entfallen. Bei einem Altbau kann es ja immer noch zu unliebsamen Überraschungen kommen. Auch Prof. Dr. Goderbauer-Marchner ist der Ansicht, dass die finanziell klamme Stadt ein derart kostspieliges Projekt derzeit eigentlich nicht stemmen könne. Ähnlich äußerte sich bei den Haushaltsberatungen am Dienstag auch die grüne Fraktionschefin Sigi Hagl. Ihre Kollegin Susanne Fischer verwies auf dann noch höhere Folgekosten. 

Die Stadt erhöht zwar die Gewerbesteuer und die Grundsteuer B. Damit kommen jährlich ca. 3,8 Millionen Euro mehr in die Stadtkasse.  Doch auf Jahre hinaus sind viele Sanierungsmaßnahmen bei Schulen und Sportstätten absolut vorrangig. Dazu kommt auch noch das ehrgeizige Projekt Stadtmuseum, wo sich ein einflußreicher Förderverein (580 Mtglieder) formiert hat. Auch für die Sanierung des Stadttheaters hat sich eine unterstützende Initative etabliert, die fleißig Aktionen unter dem Motto "Zugabe" organisiert.

Ein bekannter Immobilienkaufmann hat altenative Pläne für einen kompletten Theaterneubau für 400 Zuschauerr-Plätze beim ehemaligen Gefängnis entworfen, inclusve Tiefgarage, angeblich für nur 22 Mio. Euro insgesamt. 

In einem Lanshuter Internet-Forum werden derzeit die Leser gefragt, ob sie für eine Sanierung des Stadtteaters sind oder nicht. Nur 43 Prozent sind für "sanieren", aber 57 Prozent stimmten bisher (16.11., 13 Uhr)  für "zusperren". - Ein Blick in das Statistikbuch der Stadt zeigt uns, dass die letzten Jahre im Schnitt nur 36.000 pro Jahr die Aufführungen im Theater besucht haben. Davon sind wohl knapp die Hälfte, also 18.000 und weniger, aus Landshut selbst. Die Mehrzahl kommt aus den 35 Landkreisgemeinden, doch der wirtschaftlich starke Landkreis beteiligt sich an den Sanierungskosten mit keinem Cent. Pro Theaterplatz zahlt die Stadt ca. 70 Euro für jeden Sitzplatz drauf.   

Die gleich große Stadt Rosenheim, ausgewiesenes Oberzentrum wie Landshut, hat gar kein Theater. Dennoch gilt diese oberbayerische Stadt nicht als Kulturwüste. - Landshut leistet sich ja auch noch zusätzlich das progressive Kleine Theater, das auch auf hohe städtische Zuschüsse angewiesen ist. /hs

       

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