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'Förderer': Das Zeughaus als Theater nutzen Regierung: Interimsbau 'spürbar' abspecken

aa zeughausLandshut. Die Haushaltsreden waren gehalten, die Fraktionschefs hatten ihre Beiträge absolviert, da überraschte Oberbürgermeister Hans Rampf heute (Freitag, 7.12.) bei den Beratungen des  Haushalts 2013  mit zwei Meldungen zur seit Wochen heiß diskutierten Theatersa- nierung. "Die Förderer" haben den Theaterleuten nebenan das Zeughaus (Foto) als Ersatzspielstätte angeboten.

Dieses gut nachbarschaftliche Angebot gilt für für die ganze Zeit der Sanieurng des Stadttheaters. Das könnte schon gleich nach der Landshuter Hochzeit 2013 (Juni/Juli) beginnen. Erneut wurde ja bei den Haushaltsberatungen von Prof. Dr. Zeitler (FDP) die Sparkassenarena - vergeblich - als Ersatz-Spielstätte ins Spiel gebracht.

aa theaterwittstr breitDer Intendant des niederbayerischen Landestheaters (Stefan Tilch) und der Geschäftsführer (Rudi Senff) lehnen das jedoch ab. Sie favorisieren eine Interimslösung, einen Neubau direkt auf der Rückseite des Theaters, in der Baulücke (foto) entlang der Wittstraße. Dort soll eine Bühne mit Orchestergraben sowie ein Zuschauerraum für 250 Personen völlig neu für viele Millionen Euro gebaut werden. Gegen dieses Lösung laufen vor allem die Stadträtinnen Christine Ackermann (sie meldete sich engagiert zu mehreren Themen zu Wort) und Elke März-Granda Sturm, weil diese Lösung "einfach viel zu kostspielig" sei.

Jetzt hat die Regierung von Niederbayern, die diese Theater-Interimslösung nicht als "Pflichtaufgabe" anerkennen will, sondern als "Freiwillige Leistung" einstuft, in einem Gespräch mit der Rathausspitze Anfang der Woche auf eine "spürbar abgespeckte Interimslösung" gedrängt. Mit "spürbar" meint OB Rampf eine Lösung, die sogar "einige Millionen" billiger werden sollte. Die Planungen der Architekten müßten dies entsprechend berücksichtigen. Bei den 700.000 Planungskosten im Haushalt 2013 soll es jedoch bleiben. Stadtrat Dietmar Franzke beantragte vergebens eine Reduzierung auf 500.000 Euro. Stadtkämmerer Rupert Aigner hielt dagegen. Ehemals habe man für die Planungen sogar eine Million Euro veranschlagt.

Mit dem Angebot der "Förderer" und dem Spar-Appell der Regierung wird bei der Theatersanierung ein neue Diskussionsrunde eröffnet. Stadträtin Maria Haucke (SPD), die an Regierungspräsident Heinz Grunwald einen offenen Brief zur geplant sehr großzügigen Theatersanierung geschrieben hatte, zeigte sich mit einer "spürbar abgespeckten Interimslösung" auch noch einverstanden. Verwaltugnschef Andreas Bohmeyer, zugleich oberster Kulturchef der Stadt, gefällt die harte Haltung der Regierung gar nicht.

aa bernlochnerMit der Erbengemeinschaft des Bernlochnerkom- plexes (Foto) hat die Stadtspitze ebenfalls gesprochen. Rampf will nicht einsehen, dass die Stadt für die Theatersanierung viele Millionen investiert und letztendlich gehört ihr das Theater samt Interimslösung dann doch nicht, weil der Pachtvertrag mit der Erbengemeinschaft noch 60 Jahre Gültigkeit besitzt. Stadtrat Bernd Friedrich bezifferte die exakte Jahrespacht für den Bernlochnerkomplex mit 279.000 Euro. Anfang 2013 soll ein weiteres Gespräch mit der Erbengemeinschaft folgen. Der Oberbürgermeister nahm diese ausdrücklich gegen alle Verdächtigungen in Schutz. Der Partvertrag sei "sauber". Die  Vertragspartner hätten  keinerlei Veranlassung, "auch nur einen Millimeter vom Vertrag abzuweichen".  In der Öffentlichkeit wurde ja vereinzelt von einem "unsittlichen Vertrag" gesprochen.

Was Verträge angeht, so schlug SPD-Fraktionschef Klaus Pauli in seiner Haushaltsrede vor, generell alle (Zuschuß-)Verträge, auch mit den "Förderern" oder der Messegesellschaft usw. auf den Prüfstand zu stellen.

Stadtrat Prof. Dr. Küffner brachte wiederum den Antrag ein, einer Theatersanierung nur zuzustimmen, wenn der Freistaat mindestens 50 Prozent der Kosten übernimmt. Prof. Dr. Goderbauer-Marchner erinnerte ihrerseits an ähnlich hohe Fördersätze für die Theater-Sanierung in anderen Städten. Auch über eine Übernahme des niedebayerischen Landestheaters durch den Freistaat, ähnlich wie in Würzburg geschehen, sollte die Stadt mit der Landesregierung verhandeln. In dieser Richtung ist wiederum bereits MdL Jutta Widmann (Freie Wähler) per Anfrage an die Staatsregierung tätig.   

Verwaltungschef Andreas Bohmeyer hat beim Gespräch mit der Regierung wiederum die Gewissheit bekommen, dass die Grunwald-Administration die Notwendigkeit der Theatersanierung grundsätzlich akzeptiert. 

aa eingng klinikumOB Rampf malt Gespenst des Klinikum-Verkaufs an die Wand

Unmitelbar vor den Haushaltsbe- ratungen wurde ja aus dem Klinikum Landshut bekannt, dass dort schon im nächsten Jahr bei den Personalkosten die Notbremse gezogen werden muß. Wir haben bereits berichtet. Oberbürgermeister Rampf, der beim Klinikum Vorsitzender des Aufsichtsrats ist, schließt jetzt sogar einen Verkauf, eine Privatisierung des Klinikums, nicht mehr aus. BfL-Stadtrat Bernd Friedrich, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats bei der eGmbH Klinikum, malte eine drohende "Katastrophe" beim 526 Beten-Haus mit über 1000 Beschäftigten an die Wand. die Stadt müsse dem Klinikum womöglich mit vielen Millionen Euro unter die Arme greifen, falls die angedachten Sparmaßnahmen nicht,  wie geplant, greifen sollten. /hs              

     

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