Ruth Müller, MdL, und Patricia Steinberger, zweite Bürgermeisterin, freuen sich über die Unterstützung der Landesstiftung für fünf Projekte in der Region Landshut - Foto W. Götz
Heute (20. Mai) hat die Landesstiftung die Fördermittel für 2026 bekannt gegeben. Rund 33.200 Euro fließen in die Region Landshut. Dies teilt die Landshuter SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller in einer Pressemitteilung mit. Mit dem Geld werden drei Kirchenbauprojekte im Landkreis, ein soziales Projekt in der Stadt Landshut und die Fritz-und-Maria-König Stiftung bei der Sanierung des Künstleranwesens in Ganslberg unterstützt.
„Ich freue mich sehr, dass die Bayerische Landesstiftung wieder wichtige Projekte in unserer Region unterstützt. Gerade der Erhalt historischer Gebäude, Kirchen und die Unterstützung sozialer Einrichtungen sorgt dafür, dass wertvolle Orte auch für kommende Generationen erhalten bleiben“, betont Ruth Müller.
Für die aufwendige Sanierung des König-Anwesens in der Marktgemeinde Altdorf hatte die Fritz- und Maria-König-Stiftung ursprünglich 8.600 Euro beantragt, bewilligt wurden nun 3.600 Euro. Insgesamt wird die Baumaßnahme wohl rund 170.000 Euro kosten. Müller, die selbst schon öfters Ausstellungen des international bekannten Künstlers besucht hat, bezeichnet das Anwesen als „kulturellen Schatz von überregionaler Bedeutung“. Der Zuschuss trage dazu bei, dass die Sanierung
weitergeht und das Ensemble dauerhaft für Künstler und Kunstinteressierte erhalten bleibt.
Zudem unterstützt die Bayerische Landesstiftung drei Kirchenbauprojekte im Landkreis Landshut. Die größte Summe geht mit 11.000 Euro an die Katholische Kirchenstiftung Niederaichbach für die Renovierung des Kirchturms der Kirche St. Jakob der Ältere in Hüttenkofen. Einen Zuschuss von 5.586 Euro erhält die Katholische Kirchenstiftung Binabiburg für die Sanierung der Filialkirche St. Salvator. Für diese fast 890.000 Euro teure Maßnahme hatte die Landesstiftung bereits 2025 einen Zuschuss in Höhe von 35.622 Euro gewährt. 5.000 Euro hat die Bayerische Landesstiftung für die Sanierung der
Friedhofsmauer und der Treppen bei der Katholischen Pfarrkirche St. Georg in Eugenbach bewilligt.
„Unsere Kirchen prägen vielerorts das Ortsbild und sind zugleich wichtige Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb ist es ein gutes Signal, dass die Bayerische Landesstiftung die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen in Hüttenkofen, Binabiburg und Eugenbach unterstützt“, stellt
Ruth Müller fest.
Die Stadt Landshut hatte bei der Landesstiftung Unterstützung für ein soziales Projekt beantragt. Die Errichtung einer Beratungsstelle mit Tagestreff in der Notunterkunft „Nikolausheim“ wird nun mit 8.000 Euro gefördert. Insgesamt wird die Maßnahme, die Obdachlosen zugutekommen soll, 67.500 Euro kosten, wobei die Stadt 49.000 Euro aufbringt; 9.000 Euro schießt die Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern zu. „Ich freue mich sehr, dass zwei wichtige Projekte im sozialen und kulturellen bei der Mittelvergabe berücksichtigt werden. Ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit und des Engagements meiner Heimatstadt“, so Patricia Steinberger, zweite Bürgermeisterin der Stadt Landshut.

