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300 neue Mahnfeuer entlang der möglichen Trassen - B 15neu-Gegner-Aktion am 10.Jan.

aa feuer b 15 zwei

Die B 15neu-Gegner kündigen für Samstag, 10 Januar, 300 Mahnfeuer an.

 Zur B15 neu: Alle Trassen werden brennen „Hier nicht und nicht anderswo" - Unter diesem Motto werden die Bürgerinitiativen entlang der drei diskutierten Trassen in den Landkreisen Landshut, Erding, Mühldorf und Rosenheim am 10.01. Mahnfeuer anzünden.

Damit protestieren sie nicht nur gegen die Autobahnpläne, sondern auch gegen das Hin­ und Herschieben der Politik nach dem St.­Floriansprinzip.

Und sie befinden sich damit im Gegensatz zum Verhalten vieler politischer Vertreter, die zwar die Autobahn wollen, aber nur im Nachbarlandkreis. Dagegen zeigen sich die Bürgerinnen und Bürger solidarisch, mit größerem Weitblick. Denn die Landschaftszerstörung durch die Autobahn ist hier wie dort die gleiche, egal ob im Landkreis Landshut, Erding, Mühldorf oder Rosenheim.

Ein Fehler von historischem Ausmaß

Das Tertiäre Hügelland würde auf einer Breite von fünfzig bis einhundert Metern durchschnitten. Naturschutzgebiete würden zerstört. Landwirtschaftlicher Grund, Wälder, Wiesen und Felder würden durchschnitten und versiegelt und gingen damit unwiederbringlich verloren. Die Flächenverknappung würde Pachtpreise weiter steigen lassen und aufwändige Flurumlegungsverfahren würden notwendig. Für viele der traditionellen bäuerlichen Familienbetriebe bedeutete dies das Ende.

Die über Jahrhunderte gewachsene bäuerliche Kulturlandschaft dem Transitschwerverkehr zu opfern, dürfen wir nicht zulassen. Dies wäre ein nicht mehr wiedergutzumachender Fehler von historischem Ausmaß, ist Gisela Floegel von der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse B15 neu überzeugt.

Für eine europäische Transitstrecke?

Darüber hinaus würde Fernverkehr von Nord­Europa nach Süd­ und Ost­Europa angezogen und an Ortschaften vorbeigeführt, die selber nichts davon haben. Der Autobahnbau hätte durch Auffahrten und Verlegung vorhandener Straßen weitere Flächenversiegelung im Gepäck. Und die Gemeinden der betroffenen Regionen müssten für die Infrastruktur rund um die Autobahn aufkommen, für den Bau der Zufahrtstraßen – und für deren Instandhaltung.
Bisher wurden die Kosten allein für die Trasse südlich von Landshut mit 1,7 Milliarden Euro veranschlagt. Erfahrungsgemäß reicht das nicht. So liegen die Baukosten der bereits fertig gestellten B15 neu zwischen Saalhaupt und Haarbach bei 159,1 Millionen Euro – und damit 40 Prozent über dem im Bundesverkehrswegeplan von 2003 ausgewiesenen Limit! Geld, das besser in die Instandhaltung des maroden deutschen Straßennetzes investiert worden wäre.

Die Bürger sagen Nein

aa b 15 hier ncht zweiDie Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der Autobahntrasse B15 neu und die angeschlossenen 30 Bürgerinitiativen treten ein für den Stopp der B15 neu an der A 92 und für die Streichung der B15 neu aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2015.

Statt die jahrzehntelange Blockade gegen sinnvolle und gewünschte Umfahrungen fortzusetzen, plädieren sie für einen Dialog zwischen den betroffenen Gemeinden und den Straßenbauämtern, denen der Innenminister Joachim Herrmann nun die Verkehrsplanung übertragen hat. Sie haben daher ihre Anregung einer Verkehrskonferenz für Landshut wiederholt. Für die verkehrsbelasteten Städte und Gemeinden entlang der bestehenden B15 muss eine verträgliche Lösung in der Region gefunden werden.

300 Mahnfeuer erwartet

Mittlerweile werden drei mögliche Trassenverläufe diskutiert. Eine zunehmende Anzahl von Bürgern fühlt sich durch diese „Verschiebung" belastet, Existenzen erscheinen bedroht, nachfolgende Generationen in ihrer Lebensplanung beeinträchtigt. Nachdem im Mai dieses Jahres schon mehr als 200 Mahnfeuer gebrannt haben, gehen die Bürgerinitiativen nun davon aus, dass es im Januar 300 werden. Die Feueraktion wird zurzeit in den Landratsämtern angemeldet. Interessenten können sich über die Orte unter www.STOP- b15­neu.de informieren oder eigene Feuer anmelden.

Hinweis für die Medien

Die Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15 neu wurde 1974 gegründet, als die Pläne für die geplante Trasse Regensburg – Rosenheim bekannt wurden. Seitdem haben sich zahlreiche Bürgerinitiativen dem Anliegen zum Stop der B15 neu angeschlossen.

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Presseinformation der Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15 neu und die Bürgerinitiativen Stop B15 neu, Gisela Floegel, Vorsitzende der Gemeinschaft, 84137 Vilsbiburg - Telefon 08741 6753

 

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