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Am Mittwoch ganztägiger ÖPNV-Warnstreik in Passau

Passau - pm (09.02.2026) Für kommenden Mittwoch, 11. Februar, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten des Passauer Verkehrsbetriebs zum ganztägigen Warnstreik auf. Kurz vor der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) kommenden Freitag (13.02.) fahren die Beschäftigten nach München, um dort gemeinsam mit den Streikenden vor Ort ein lautes Signal in Richtung Verhandlungstisch zu schicken: Ein vernünftiges Angebot muss endlich her.

Sie fordern aufgrund der immer größer werdenden Belastung durch den Verkehr und die steigenden Fahrgastzahlen u.a. die Absenkung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche und eine Lohnerhöhung von 668,75 €, dem durchschnittlichen Lohnunterschied zwischen dem Verkehrsbetrieb und den anderen Beschäftigten der Stadtwerke.

Ursprünglich planten nur die beiden größten Verkehrsbetriebe in Bayern – München und Nürnberg – zum zweiten Streik kurz vor der Verhandlung aufzurufen. Doch kurz nach der Veröffentlichung beschlossen die Mitglieder in Passau, sich dem Streik anzuschließen – zu groß ist das Unverständnis über das aktuelle Angebot des KAV:

„Dass die finanzielle Lage der Kommunen schwierig ist, haben wir auf dem Schirm. Aber auch unsere Geldbeutel sind leer. Wir verdienen seit knapp 25 Jahren weniger als unsere Kolleginnen und Kollegen bei den restlichen Stadtwerken.“, sagt Michael Krenn, Busfahrer in Passau und Mitglied der ver.di-Tarifkommission. „An der Kassenlage sind wir nicht schuld: Wir bringen gerne die Bürgerinnen und Bürger durch Passau, aber wir können nicht das Sparbuch der Städte sein. Deshalb haben wir uns spontan entschlossen, die Münchner Kollegen zu unterstützen.“

Von der geforderten Entlastung war im Angebot des KAV zur ersten Verhandlungsrunde nämlich nichts zu spüren, ganz im Gegenteil: Nach seiner Vorstellung soll eine Möglichkeit eingeführt werden, die wöchentliche Höchstarbeitszeit freiwillig auf bis zu 42 Stunden auszudehnen. Dafür wird eine Lohnerhöhung von 110 € geboten.

„Uns ist bewusst, dass Streiks im ÖPNV-Bereich viele Teile der Bevölkerung schwer treffen. Doch Entlastung und ein Ende der ungleichen Bezahlung sind nötiger denn je: Das sorgt nicht nur für einen sicheren und zuverlässigen ÖPNV - der Beruf muss auch attraktiver werden, ansonsten werden die Folgen, die wir an einem Streiktag spüren, wegen des Personalmangels in Zukunft Alltag sein.“, sagt Nicolaus Riebl, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär in Niederbayern. „Umso dringlicher appellieren wir an den KAV, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, um diese Tarifrunde und die Streikaktivitäten schnell beenden zu können.“

Zum Hintergrund:

Anders als in anderen Bundesländern gibt es in Bayern nur einen Tarifvertrag Nahverkehr, der sowohl die Entgelte als auch die Arbeitsbedingungen regelt. Die Gewerkschaft will die Tarifverträge trennen, da die Erfahrung zeigt, dass Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in schwierigen Zeiten schnell gegen eine Anhebung der Entgelte ausgespielt werden. ver.di strebt eine bundesweite Angleichung der Arbeitsbedingungen auf hohem Niveau an. Seit Jahren weist ver.di darauf hin, dass ein verlässlicher ÖPNV - ein Mobilitätsgarant für alle Menschen - nur möglich ist, wenn ausreichend Personal für die Branche gewonnen und in dieser gehalten werden kann. Hierfür ist eine solide Finanzierung von Nöten, die von Ländern und dem Bund mitgetragen wird. Der Verweis auf die klammen Kassen der Kommunen ist keineswegs neu. Der sich zuspitzenden Lage kann nur mit einer grundlegend anderen Finanzierung des ÖPNV begegnet werden. Wer Antworten im Sparen an den Beschäftigten sucht, hat das Ziel einer nachhaltigen Verkehrswende aufgegeben. Die zweite Verhandlungsrunde findet am 13.02.2026 in München statt.

Informationen zur Kundgebung:

Am Mittwoch fahren die Beschäftigten des Verkehrsbetriebs Passau nach München, um dort gemeinsam mit den Münchner Beschäftigten auf dem Betriebshof Ost eine Kundgebung durchzuführen und sich mit ihnen zu vernetzen.

Ab 4:30 Uhr: Streikposten vor dem Verkehrsbetrieb Passau (Mühlweg 28)
6:30 Uhr: Versammlung dort mit kleinem Frühstück (Möglichkeit für kurze Interviews)
7:00 Uhr: Busabfahrt nach München (MVG Betriebshof Ost, Truderinger Str. 2)
10:00 Uhr: Beginn der Kundgebung vor Ort
Ca. 12:00 Uhr: Rückfahrt nach Passau

Der Streikaufruf gilt ganztägig.

CSU Anke Humpeneder Graf

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