
Im Schnitt werden 14 Tonnen Textilien gesammelt, was 142 Tonnen CO2 und 34.000 Liter Wasser einspart.
Bayern - pm (22.06.2026) Jetzt startet, verteilt in ganz Bayern, der Schulwettbewerb „E-Waste Race“ unter Schirmherrschaft vom Bayrischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber: Schülerinnen und Schüler aus Ansbach, Augsburg, Landshut, Regensburg und Würzburg sammeln vier Wochen lang Elektroschrott in ihrer Nachbarschaft, der dann in den Kreislauf zurückgeführt wird.
Dabei setzen sie sich aktiv mit den Themen Konsum, Weiterverwendung, Reparatur und Recycling auseinander. Ziel ist es, ökologisches Bewusstsein und nachhaltiges Handeln zu fördern. An der Aktion beteiligen sich insgesamt zwölf Schulen in Ansbach, Augsburg, Landshut, Regensburg und Würzburg.
Ausflug für das Gewinnerteam
Staatsminister Thorsten Glauber eröffnete den Wettbewerb am Wirsberg Gymnasium in Würzburg per Videobotschaft. Auch die Bayerische Sparkassenstiftung und die Entsorgungspartner wünschten den beteiligten Schülerinnen und Schülern viel Erfolg. Die Schule, die am fleißigsten Elektroschrott sammelt, gewinnt einen Klassenausflug.
Elektroschrott-Sammelaktion: Bewusstseinswandel in den Schulen in Erlangen und Erlangen-Höchstadt
Deutschland steckt im Elektroschrott-Dilemma: Jährlich fallen 1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt wird nicht einmal ein Drittel. Statt der geforderten 65 Prozent liegt die Sammelquote aktuell bei nur 31,7 Prozent – Tendenz fallend. Was fehlt, ist eine Verhaltensänderung in den Haushalten. Mit den E-Waste Races bringt die gemeinnützige Initiative „Das macht Schule“ Bewegung in die Sache und aktiviert bundesweit immer mehr Schulen – und startet nun auch das erste bayernweite E-Waste Race. Der Wettbewerb wird dank finanzieller Unterstützung der Bayerischen Sparkassenstiftung ermöglicht. Engagierte Logistikpartner sind in Würzburg die Karl Fischer & Söhne GmbH & Co. KG, in Regensburg die Stadtreinigung, in Landshut die Bauamtlichen Betriebe der Stadt, in Ansbach die Abfallwirtschaft Ansbach und in Augsburg der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt.
Thorsten Glauber, Bayrischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz:
„Elektroschrott gehört nicht in Schubladen oder den Restmüll, sondern zurück in den Wertstoffkreislauf. Das E-Waste Race macht auf spannende Weise erlebbar, wie Wiederverwendung und Recycling funktionieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei ganz konkret, wie wertvoll unsere Rohstoffe sind und welchen Beitrag jeder Einzelne zum Schutz von Umwelt und Klima leisten kann.“
Bernd Fröhlich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainfranken Würzburg und Mitglied im Stiftungsbeirat bei der Bayerischen Sparkassenstiftung:
„Die Sparkassenidee geht weit über Finanzen hinaus. Die bayerischen Sparkassen und ihre Stiftungen wirken in allen Regionen Bayerns – seit Generationen. Was die Menschen in Bayern bewegt, bewegt auch uns. Deshalb fördern wir Bildung. Deshalb unterstützen wir Projekte, die zeigen: Nachhaltigkeit ist etwas, das man anfassen kann. Das Spaß machen kann."
Sarah Fischer, Karl Fischer & Söhne GmbH & Co. KG
„Jedes alte Handy, jedes Kabel und jedes ausgediente Elektrogerät enthält wertvolle Rohstoffe, die nicht verloren gehen sollten. Mit dem E-Waste Race lernen Kinder und Jugendliche auf praktische Weise, wie wichtig Recycling und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen sind. Dieses Engagement verdient große Anerkennung, und wir sind stolz darauf, dieses wichtige Projekt unterstützen zu können, indem wir die gesammelten Elektroaltgeräte einer fachgerechten Verwertung zuzuführen.
“Thomas Geitner, Leiter "Jugend forscht" und Klassenlehrer der teilnehmenden Klasse 6c am Wirsberg Gymnasium:
„Als Leiter der „Jugend-forscht“- Gruppe am Wirsberg Gymnasium ist für mich das Thema Nachhaltigkeit schon immer von großer Wichtigkeit. Von daher ist das Projekt „E-Waste Race“ eine willkommene Gelegenheit, mit meiner Klasse intensiv das MaterialDepot unserer Schule zu sortieren, Brauchbares von Müll zu trennen und dabei deutlich zu machen, dass ausgesonderte technische Geräte trotzdem Elemente und Bauteile enthalten, die es wert sind, weiterverwendet zu werden. Darüber hinaus bietet das Projekt die Möglichkeit, über Jahre in der Schule angesammelten elektronischen Schrott oder veraltetes Gerät zu entsorgen.“
Folgende Schulen nehmen am Projekt teil:
Wirsberg Gymnasium Würzburg, Grundschule Sonderhofen, Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg, Pestalozzi Grundschule Regensburg, Wirtschaftsschule Seligenthal, Staatliche Wirtschaftsschule Landshut, Jakob-Fugger-Gymnasium Augsburg, Kapellen-Mittelschule Augsburg, Heinrich-von-Buz Realschule, Westpark Grundschule, Grund- und Mittelschule Augsburg-Bärenkeller, Grundschule Ansbach-Schalkhausen.
Gemeinsam für ein Umdenken in Deutschland
Plan E unterstützt die Kommunikation und stellt den teilnehmenden Schulen Sammeltaschen zur Verfügung. Die Schulen selbst können funktionierende Geräte über Kleinanzeigen oder nebenan.de weiterverschenken und ihnen damit ein zweites Leben geben.

