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Viele Land-Gemeinden sind ohne Arzt. Die allermeisten Ärzte sind in Landshut Stadt

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Von links MdL Ruth Müller, SPD-Gemeinderat Hubertus Werner und 1. Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer, Adlkofen.

Ende Juli hatten die Bürgermeister des Landkreises Landshut das Thema „Ärztliche Versorgung im Landkreis Landshut" auf ihrer Tagesordnung. Dazu waren auch die Abgeordneten aus der Region eingeladen. Den konkreten Fall ihrer Gemeinde Adlkofen schilderte damals Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer. 

Die SPD-Abgeordnete Ruth Müller, zugleich Mitglied des Ausschusses für Gesundheit und Pflege ist, versprach sogleich, ihrer Gemeinde einen Besuch abzustatten. Zusammen mit SPD-Gemeinderat Hubertus Werner war Müller nun am Montag in Adlkofen, um die dortige Situation der ärztlichen Versorgung zu erörtern.

Durch die Umstrukturierung der Planungsbereiche ist Adlkofen in die Situation gekommen, dem Bbereich Landshut anzugehören, was bedeutet, dass sich aufgrund der rechnerischen Überversorgung des „Mittelbereichs Landshut" mit Ärzten kein neuer Arzt in Adlkofen niederlassen kann, da kein Sitz frei ist.

Müller berichtete, dass sie vor zwei Wochen einen Gesprächstermin beim „Gemeinsamen Bundesausschuss" (GBA) in Berlin hatte, um sich über die Strukturierung und Organisation zu informieren. Die Bedarfsplanungs-Richtlinie wurde überarbeitet und gibt den Rahmen für die Bestimmung der Verhältniszahl von Einwohner zu Arzt vor. Durch diese Zahl wird anschließend bewertet, in welchen räumlichen Planungsbereichen eine Über- oder Unterversorgung vorhanden ist.

Facharztleistungen: Zu 80 % Fahrt nach Landshut erforderlich

Im Raum Landshut gibt es eine Situation, die es sonst bundesweit nur noch einmal gibt – in Wismar: Rund 80% der Facharztleistungen werden in der Stadt Landshut für die Bevölkerung aus dem Landkreis Landshut erbracht. Für die Bürgerinnen und Bürger der ländlichen Gemeinden des Landkreises Landshut ist zwar die Arztversorgung vorhanden, jedoch müssen sie dafür lange Anfahrtswege in Kauf nehmen. „Gerade für unsere älter werdende Bevölkerung bedeutet das bei sinkender Mobilität ein großes Problem", machte Maurer deutlich.

Bei ihrem Besuch in Berlin hat sich die Landtagsabgeordnete auch nach Lösungsmöglichkeiten erkundigt. Es gebe die Möglichkeit, nach §99 / 3 SGB V eine „Abweichungsbefugnis aufgrund regionaler Besonderheiten" zu erlangen. Diese müssten bei der kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) angemeldet werden. Als „regionale Besonderheit" gelte beispielsweise eine besondere Situation hinsichtlich Demografie, Infrastruktur, Morbidität oder Sozioökonomie. Sei solch eine Ausnahme gegeben, könne die kassenärztliche Vereinigung Planungsräume trennen oder anders zusammenlegen, aber auch die Verhältniszahl von Einwohner und Arzt ändern.

Rathauschefin startet neuen Versuch für Arzt und Apotheke vor Ort

Die Bürgermeisterin will sich mit der kassenärztlichen Vereinigung in Verbindung setzen, um eine Lösung für ihre Gemeinde Adlkofen zu erreichen, denn, obwohl man nur rund 10 Kilometer von Landshut entfernt wohne, sei doch die ÖPNV-Anbindung lediglich über den Schulbusverkehr vorhanden und gleichzeitig habe man mit dem Seniorenheim eine Einrichtung am Ort, die darauf angewiesen sei, auch zukünftig eine ausreichende Versorgung mit Arzt und Apotheke am Ort zu haben. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller versprach, die Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer in ihren Bemühungen bestmöglich zu unterstützen. Sie sei stellvertretendes Mitglied der neugegründeten Enquete-Kommission im Bayerischen Landtag, die sich mit „gleichwertigen Lebensverhältnissen in Bayern" befasse. Und die medizinische Versorgung gehöre zu den Eckpfeilern einer funktionierenden Gesellschaft.

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