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Goderbauer-Marchners LM-Verein fordert bei Aussprache mit Geschäftsleuten der ILI mehr Tourismus für Landshut. Völlig neue, revolutionäre Geschäfts-Pläne für die JVA

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Im Bild ILI-Vorstandsmitglied Christian Boniberger, LM-Fraktionschefin Gabrilele Goderbauer-Marchner sowie von der LM-AG Wirtschaft Kerstin Katana und AG-Sprecher Harald Knips.

Die Arbeitsgruppe Wirtschaft der Landshuter Mitte unter der Leitung von Harald Knips (rechts) und die Fraktion der LM mit Vorsitzender Gabriele Goderbauer-Marchner trafen sich im Café Himmel am Isargestade zu einem Meinungsaustausch mit der Interesengemeinschft Landshuter Innenstdt (ILI), vertreten durch Vorsitzenden Christoph Jeschke, Christian Boniberger (links), Thomas Bauer und Geschäftsführerin Daniela Rech.

Durch Attraktionen in der Innenstadt könne und müsse hier die Frequenz erhöht werden, sagte Jeschke, denn rund um das Zentrum Landshuts sei - auch mit Genehmigung der Stadt - vom Kaserneneck bis zum LA-Park viel realisiert worden, wo neben dem Einkaufen auch Verweilmöglichkeiten Kunden anziehen. Positiv sei, dass es in Landshuts Innenstadt noch viele inhabergeführte Geschäfte gebe - noch, wie die ILI-Vertreter sagten.

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Im Bild LM-Stadtrat Hans-Peter Summer, ILI-Vorsitzender Christoph Jeschke, ILI-Geschäftsführerin Daniela Rech, ILI-Vorstandsmitglied Thomas Bauer ("Lavazza") und LM-Mitglied Hubert Rottenkolber.

Die ILI brachte einige Punkte zur Sprache, die die Anziehungskraft von Altstadt, Neustadt und den Gassen erhöhen könnte. Dass Anwohnerparkplätze auch in anderen Städten nicht in einer 1a-Lage sein dürften, wurde betont, ebenso wie die Erfordernis eines besseren Parkleitsystems.

Supermarkt und Elektromarkt auf ehemaligem JVA-Gelände

Für das Gelände des alten Gefängnisses - hier müsse die Stadt proaktiv auf den Eigentümer, den Freistaat, zugehen, könnte sich die ILI neben einem Supermarkt auch einen Elektromarkt vorstellen - am Eingang zur Innenstadt wäre dies ein Plus. Ein großes Defizit sei die Zahl der Touristen in Landshut. In vergleichbaren Städten - Bamberg, Kempten, Rosenheim - sei von Seiten des Stadtmarketings viel mehr geboten als in Landshut. Hier müsse angesetzt werden. Hier könne Landshut noch zulegen, da waren sich ILI und LM einig.

Während die ILI die Zweispurigkeit der sog. Ursulinenenge für wichtig ansieht, vertritt die LM die Auffassung, dass eine mögliche Einspurigkeit nicht eine Innenstadt und deren Geschäfte gefährden würde - wichtig sei Parken in der Neustadt und kostengünstiges und längeres Parken in den Parkhäusern, die unter der Federführung der Stadtwerke geführt werden.

Private Innenstadt-Parkhäuser billiger als die der Stadtwerke

Sowohl Preise als auch Öffnungszeiten - 24 Stunden - des sog. Oberpaur-Parkhauses sowie des Karstadt-Parkhauses seien kunden- und touristenfreundlicher. Wenn, so ein Vorschlag der ILI, die Stadt im Bereich Siemensstraße von der ETSV 09 bis zur Stadtgrenze einen - Gerechtigkeit und Nachvollziehbarkeit schaffenden - Bebauungsplan aufstellen würde, gäbe es nicht mehr das dortige Ungleichgewicht, dass man an der einen Hausecke Schuh- oder Bekleidungssortimente erlaube und an der anderen Straßenecke dies nicht oder nur mit umstrittenen Sondergenehmigungen der Fall sei. Schließlich sei unverständlich, warum die Stadt bei Möbelhäusern oder Bekleidungsgeschäften außerhalb der Innenstadt nicht kontrolliere, da nach Augenschein dort mehr als die genehmigten Flächen für innenstadtrelevante Sortimente verwendet würden.

Die Stadträte Hans-Peter Summer und Gabriele Goderbauer-Marchner dankten den Vertretern der ILI für den konstruktiven Gedankenaustausch.

 

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