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Prof. Goderbauer-M.: Nicht weiter sparen, günstige Kredite für Investitionen nutzen ...

aa b lm bayerwaldsiedl

Beim öffentlichen Symposium der landshuter mitte am Dienstagabend im Gasthaus Bayerwald  kam es nicht nur zu einer äußerst lebhaften Diskussion über Kulturelles bzw. was sich die Stadt dabei noch leisten kann. LM-Stadträtin Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner warnte zum Schluß vor ca. 65 Besuchern vor einem vielfach geforderten harten Sparkurs der Stadt. Sie plädierte vielmehr dafür, die derzeit günstigen Kredit-Zinsen für neue städtische Investitionen zu nutzen, auch im Kultur- & Schulbereich.

Die vier Stadträte der landshuter mitte - Prof. Goderbauer-Marchner,  Prof. Thomas Küffner, Hans-Peter Summer (alle CSU) und (neu) auch Dr. Maria Fick (FDP) wollen praktisch auf keinem Kulturfeld deutlich oder gar extrem sparen. Die LM-Räte setzen vielmehr auf mehr Fördermittel von Bund und Land, von Europa und durch Mäzene. Prof. Dr. Küffner kritisierte seinerseits die Stadtverwaltung scharf.

Hans Peter Summer sprach bei der Begrüßung der Besucher die Landshuter Hochzeit als "großes kulturelles Ereignis" der Stadt an. Sie sei bisher "sehr friedlich,  ohne Randale und Ausschreitungen" verlaufen. Summer ist selbst Mitglied in der beliebten Musikgruppe der Zinkenisten, auch Goderbauer- Marchner ist LaHo-Aktivistin und Pressesprecherin der 7.300 "Förderer". Thomas Küffner gehört zur Gruppe des niederen Klerus (Dominikaner).

Prof. Küffner lieferte dann einige Zahlen, um den finanziellen Stellenwert des Kulturellen darzustellen. Von 180 Millionen Euro Ausgaben im städtischen Haushalt 2013 betrage der Kulturetat gerade mal 10,2 Millionen Euro. Zum Vergleich nannte Küffner 48 Millionen Euro für Personalausgaben. Diese stetig steigenden Personalkosten stellte Küffner ausdrücklich für Sparbemühungen (lean Management) zur Disposition.

Prof. Goderbauer-Marchner nahm das Leitmotiv auf: "Geld ist im städtischen Haushalt nicht unendlich vorhanden." Doch sei es auch so, dass dort, wo eine "laute Lobby" vorhanden sei, der "Rotstift weniger oder gar nicht angesetzt" werde. Gar nicht gefallen will der Professorin, dass sogar historische Tore der Stadt (gemeint ist das Ländtor) verkauft werden sollen. So sei auch bereits das Ackermannschloß für die Stadtkasse versilbert worden, wauch enn es vom neuen Besitzer "sehr schön" saniert worden sei. Dann sprach die LM-Stadträtin einzelne Projekte an: Das sanierungsbedürftige Stadttheater ("größter Brocken"), die Hofmusiktage, die Literaturtage, auch die Keramikschule sowie die Veranstaltungsorte für Subkultur wie die Alte Kaserne und das Jugendzentrum in der Poschinger Villa.

Bei der Musikschule, so die Rednerin,  sei die Einsparung von zwei Klavierlehrern "nicht die Lösung". Bei den Literaturtagen könne man gerade mal 20.000 Euro einsparen, indem man die in den letzten Jahren immer beliebter gewordene Veranstaltung nur mehr alle zwei Jahre durchführe.  Goderbauer-Marchner sprach auch direkt das Verhältnis von Stadtresidenz und Franziskanermuseum an. "Die Stadt braucht beides", so die Rednerin. Sie sei auch in beiden Fördervereinen Mitglied. Bezüglich der Residenz müsse man intensiv mit der staatlichen Schlösser- und Seenverwaltung verhandeln, denn der Fristaat sei Besitzer dieses Gebäudes inmitten der Altstadt. Man dürfe die Kulturschaffenden auch nicht "untereinander ausspielen". 

Stattt nur sparen sprach sich Goderbauer-Marchner für drei Punkte aus: Die Stadt hole zu wenig Fördermittel von Bund und Land. Hierseien andere Kommunen erfolgreicher. Auch die europäischen Fördertöpfe gelte es konsequenter auszuschöpfen und nicht zuletzt müsse man sich verstärkt um Mäzene und Kultur-Sponsoren bemühen.. Nur Streichen sei nicht die Lösung, schon gar nicht, etwa 150 Euro für eine Theaterkarte zu verlangen.    

Dann folgte eine sehr lebhafte Diskussion. - Wir berichten weiter.  /hs

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