Landshut - pm (09.02.2026) 2026 greift die extreme Rechte nach der Macht: In Sachsen Anhalt (wo am 6. September gewählt wird) steht die AfD schon ein dreiviertel Jahr zuvor in Wahlumfragen bei fast 40 Prozent. Die Brandmauern zur extremen Rechten in diesem Land werden, wo es sie noch gibt, mehr und mehr eingerissen. Demokratische Gegenkräfte, wo es sie noch gibt, sind zunehmend erschöpft.
In dieser Situation finden bereits am 8. März die Kommunalwahlen in Bayern statt. Die extreme Rechte hofft hier auf ein Fünftel der Stimmen und darauf, sich vor Ort noch besser verankern zu können. Das Kommunalwahlprogramm der bayerischen AfD zeigt, wie eine rassistische, queerfeindliche und behindertenfeindliche Lokalpolitik zukünftig aussehen soll. Robert Andreasch hat es gelesen und den seit letztem Jahr schon laufenden Wahlkampf der Partei beobachtet. Doch es geht hier nicht nur um die absolute Zahl an Mandaten und Prozenten, sondern um das gesellschaftliche Klima an sich - in dem rechte Ideologien und Akteur_innen normalisiert werden und sich demokratische, menschenrechtsorientierte Akteur_innen zunehmend verteidigen müssen.
Robert Andreasch recherchiert seit vielen Jahren als freier Autor und Journalist über die radikale Rechte in Bayern. Außerdem arbeitet er bei der „antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V.“ (a.i.d.a.) mit.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 10. Februar, in der Zentrale zum Rieblwirt statt. Einlass 18 Uhr – Beginn 19 Uhr

