
Der mehrtägige Großbrand beim Süßwarenhersteller Brandt und ein Bombenfund am Bahnhof mit Evakuierung waren die prägendsten Ereignisse sowie der Einsatz der Feuerwehr an einem dreistöckigen Gebäude, aus dem Rauch quillt.
Landshut - FFW (27.02.2025) Beim Großbrand eines Landshuter Süßwarenherstellers waren alle Löschzüge der Stadt und viele Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis im Einsatz. - Es geht wieder abwärts! So lautet zumindest die gute Nachricht in Bezug auf die um 17 Prozent zurückgegangenen Einsatzzahlen der Landshuter Feuerwehr.
Aber auch die verbleibenden Einsätze hatten es vor allem beim Großbrand eines Landshuter Süßwarenherstellers und beim Fund einer 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe des Landshuter Hauptbahnhofs durchaus in sich.
Der Großbrand an der Altdorfer Straße beschäftigte alle Löschzüge der Stadt und viele Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis ganze drei Tage lang und für die Entschärfung der Bombe mussten über 2.000 Bürgerinnen und Bürger samt einem Altenheim evakuiert werden. Schwer wiegen im Jahr 2024 leider auch die Verletzungen mehrerer Einsatzkräfte. So wurden im Einsatz über das Jahr hinweg insgesamt neun Einsatzkräfte verletzt, teilweise mit Knochenbrüchen und Bänderrissen so schwer, dass sowohl im aktiven Dienst, aber auch – und das wiegt noch schwerer – im privaten Bereich beziehungsweise im Arbeitsleben lange Ausfallzeiten zu verzeichnen waren.
Oberbürgermeister Putz würdigt den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr: „Trotz aller Routine und Umsicht sind die Frauen und Männer der freiwilligen Feuerwehr bei Einsätzen immer wieder Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt. Ihr ehrenamtliches Engagement kann daher nicht hoch genug geschätzt werden. Ich danke allen Mitgliedern der Landshuter Löschzüge für die Bereitschaft, sich zum Wohl der Mitbürger in heikle Situationen zu begeben. Allen, die heuer bei Einsätzen verletzt wurden, wünsche ich baldige vollständige Genesung.“

