Landshut - pm (08.04.2026) Auf dem ehemaligen Hitachi-Gelände, auf dem Wohnbebauung entstehen soll, wurden bei Untersuchungen PFAS-Belastungen im Boden festgestellt. Die Stadt hatte das Areal teilweise erworben und untersucht es seit 2023 schrittweise. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung zu den PFAS-Grundwasserbelastungen liegen nun vor.
Zur Vorgeschichte: Nachdem bei einer Grundwassermessstelle Überschreitungen des sogenannten Stufe-1-Wertes an PFOS gemessen wurden, führten weitere Bohrungen und Bodenproben zur Entdeckung flächig erhöhter PFAS-Belastungen im Boden sowie eines „Hotspots“ mit hohen PFAS-Werten.
Eine abschließende Bewertung war bisher jedoch noch nicht möglich, da der belastete Bereich weiter abgegrenzt werden musste. Darüber hatte die Stadt Anfang Februar informiert. Das gesamte Gelände wurde dazu mit zusätzlichen Bohrungen sondiert, außerdem wurde eine weitere Messstelle errichtet, um das Grundwasser im nördlichen Abstrombereich zu überprüfen. Insgesamt wurde das Grundwasser an sechs Grundwassermessstellen beprobt. Zusätzlich wurde der Zu- und Abstrom der östlich des Geländes verlaufenden Pfettrach auf PFAS untersucht.
Das Ergebnis: Nachweisbare Belastungen liegen lediglich direkt auf dem Gelände im "Hotspotbereich" vor. Der „Stufe-1-Wert“ wird bei der aktuellen Untersuchung deutlich unterschritten. Im Abstrom des Geländes, insbesondere in Richtung Löschenbrand, und in der Pfettrach wurden keinerlei Belastungen festgestellt. Eine Gefährdung der unmittelbaren Anwohner in Löschenbrand besteht somit nicht.

