Der klägliche Artikel und ein Spätpubertierender

Der klägliche Artikel und ein Spätpubertierender Die Zahl jener „Journalisten“, die sich nicht vor einen Karren spannen lassen, wird in dieser Stadt langsam überschaulich. Der Autor des Artikels „In guten wie in schlechten Zeiten: Parteichef H. Radlmeier braucht jetzt treue Freunde“, gehört sicherlich nicht dazu. Zunächst zu den Wertrungen: „Kläglich“ für die CSU seien die verlorenen gegangenen Wahlen zum 2. und 3. Bürgermeister verlaufen. Nun ja – zum 2. Bürgermeister hat von der CSU überhaupt niemand kandidiert, das war auch nicht geplant. Bei der Wahl zum 3. Bürgermeister hat die CSU-Kandidatin 19 Stimmen erhalten. Die Fraktion der CSU im Stadtrat verfügt über 13 Sitze. „Kläglich“ ist wohl etwas anderes. Insofern wurden auch die „Wahlen“(!) nicht „leichtfertig“ verspielt. „Einflussreiche Ortverbände“ übten Kritik, heißt es. Welche „Ortsverbände“? Im CSU-Kreisverband Landshut-Stadt gibt es lediglich Stadtteilgruppen. „Knallharte Wortmeldungen“ habe es in der letzten Fraktionssitzung gegeben. War der Autor des besagten Artikels dabei? Was ist „knallhart“, außer einer polemischen Wertung? Ansonsten strotzt der Artikel vor Spekulationen. Beispiele: „womöglich“, „vereinzelt…ins Spiel gebracht“, „angeblich“, „steht wohl“, „große Wahrscheinlichkeit“, „wäre“ und so weiter… Zu dem von Ihnen ins Gespräch gebrachte Kandidat, der „angeblich“ für eine Wachablösung im Kreisvorstand bereit stehe: Dieser zeichnet sich in erster Linie durch eine durchaus anerkennenswerte Eigen-PR aus, allerdings gemischt mit einem übersteigertem Egoismus, Erpressungsversuchen und Intrigen. Eine mittlerweile von der internen Hetze zur öffentlichen Diffamierung mutierte Geisteshaltung qualifiziert ihn, der bisher noch gar nichts - weder politisch noch beruflich - geleistet hat, jedenfalls nicht für höchste Partei- oder gar kommunale Ämter. Abgesehen davon, dass er viel zu jung, wie gerade beschrieben, äußerst grün hinter den Ohren ist und sich mit seinem Imponiergehabe als Spätpubertierender geriert, sollte er erst einmal ganz langsam, ganz kleine Brötchen backen, Erfahrungen sammeln und nicht meinen, handstreichartig mal gerade die Partei oder mittelfristig gleich die ganze Stadt übernehmen zu können. - Gez. Pete Garson