Mag ja sein, dass Herr Koenig keine Aktionen zu seinem 90sten Geburtstag will. Aber sicher hätte er gewollt, dass sein Werk bei der (kürzlichen) Eröffnung des großen 9/11-Museums in New York wenigstens vertreten wäre, schließlich ist seine Kugel ein Symbol für das ganze Geschehen, vor allem für das Wiederauferstehen aus den Trümmern. Aber in Wirklichkeit – kein Wort über Fritz Koenig! Hier hat das Koenig-Museum aber sowas von geschlafen. Seine Aufgabe kann es doch wohl nicht sein, andere Künstler zu hypen und Landshut damit vollzupflastern, sondern den Ruf Koenigs, der immerhin Weltgeltung hat, zu vermehren und konstant aufrechtzuerhalten. Eher hat man bei der “Aktion Schad” das Gefühl, dass man Koenig am liebsten aussortieren oder in der Versenkung verschwinden lassen würde. - Gez. Jürgen Wallner

