Nur 13% für - 87% gegen dieses Skulpturenprojekt

Ich habe noch nie einen Leserbrief in der Landshuter Rundschau geschrieben, aber wenn ich mir so anschaue, was in Sachen Skulpturenprojekt zur Zeit in Landshut abgeht, dann muss ich einiges feststellen. Es ist schon fast ein Shitstorm, was die braven Bürger dieses sonst so braven Städtchens hier veranstalten. Da macht man sich so seine Gedanken. Daran, dass die Skulpturen supermodern wären, kann es nicht liegen, denn das sind sie nicht. Da war Fritz Koenig einst progressiver. Ich glaube, es liegt vielmehr daran, dass das gesamte Projekt wirklich schlecht, und ich betone: wirklich schlecht vorbereitet wurde. Da wurden die Bürger und die Öffentlichkeit kein bisschen mitgenommen, diese haben vielmehr den Eindruck, sie seien in einer Nacht- und Nebelaktion überrumpelt worden. Stattdessen gibt es jetzt im Nachgang Öffentlichkeitsinformationen in rauhen Mengen: Eine Presseveröffentlichung nach der anderen, die dieses Projekt in den Himmel loben. Das ist peinlich und man hat den Eindruck, die Landshuter sollen für dumm verkauft werden. Aber der Shitstorm zeigt: Die Bürger haben es gemerkt. Jemand sollte dem Skulpturenmuseum einmal Bescheid stoßen, dass man so nicht mit den Leuten umgehen kann. Die Abstimmung hier zeigt es überdeutlich: Nur 13% für, aber satte 87% gegen dieses Projekt. Sagen die Zahlen nicht alles? - Gez. Anna Zeil