Man kann den beiden Gemeinden und allen bereitwilligen Privatinvestoren nur raten, zu verlangen, dass die Wirtschaftlichkeit des Projekts mit einem um bis zu 25% geringeren Ertrag, als nach dem derzeit in Deutschland i.d.R. dafür verwendeten "langjährigen durchschnittlichen Windertrag" überprüft wird. Meine persönliche Erfahrung (Windparkteilhaber seit 2002), bzw. Recherchen in meinem Umfeld und darüber hinaus, haben ergeben, dass der Durchschnittsertrag aller deutschen Windkraftanlagen um 15-25% unter den Prognosen liegt. Somit bleibt die versprochene und erhoffte Rendite vielerorts aus. Die Ursache liegt zum einen in oftmals zu optimistischen Berechnungen - zum anderen aber vor allem darin, dass das Windaufkommen in den letzten 20 Jahren, entgegen der Prognosen der Klimamodellierer, in Deutschland rückläufig ist. - Freundliche Grüße, Alexander Putz

