Man dreht sich im Kreis

Für mich eine völlig unverständliche und überflüssige Initiative. Die Fachbehörden haben eine klare Empfehlung ausgesprochen ("Höhenfreie Kreuzung") und diese sehr ausführlich und nachvollziehbar begründet. Fazit des Diskussionsprozess war auch, dass die empfohlene, großzügige Lösung (höhenfrei mit Brücke) der Stadt deutlich weniger Geld kosten würde, da hierbei der Bund (Bundesstraße) den Löwenanteil der Kosten übernehmen würde und der Restbetrag noch dazu großzügig vom Freistaat gefördert würde. Wenn ich mich recht erinnere liegen die Kosten für die Stadt bei der Kreisverkehrslösung um mindestens um 300.000 € höher. Für Interessierte die fachliche Begründung: Ein Kreisverkehr stellt dann eine optimal Lösung dar, wenn die Größenordnung des an der Kreuzung eintreffenden Verkehrs auf mindestens 3 von 4 Ästen einigermaßen vergleichbar ist. Im Falle dieser Kreuzung (deutlich höhere Verkehrszahlen auf der B299 - also des "durchfahrenden" Verkehrs) stellt ein Kreisverkehr eine Behinderung des Verkehrs dar. Selbstverständlich gibt es Ausnahmesituationen, in denen dennoch zu dieser unbefriedigenderen Lösung gegriffen werden muss. z.B. wenn der Platz nicht vorhanden ist Einfädel- und Ausfädelspuren vorzusehen. - Freundliche Grüße, Alexander Putz