Immer wieder gerne (Kreisverkehr und Null-Ahnung)

Sehr geehrter Herr Scheuermann, immer wieder gerne erfreue ich mich an der sachlichen und kompetenten Diskussionsführung der Vertreter Ihrer Partei. In der Berichterstattung der LZ zur damaligen Debatte im Stadtrat stand, dass der Kostenanteil der Stadt an der höhenfreien Kreuzung ca. 300.000 € beträgt (10%). Der Kreisverkehr kostet, je nach Durchmesser mindestens das Doppelte. Herr Dreier vom StBA erklärte, dass der Bund, der ja für die B299 zuständig ist, keinen Kreisverkehr finanzieren würde, da dieser an der Stelle, nach Meinung der Fachbehörde, eine verkehrstechnisch falsche Lösung darstellt. Es handelt sich beim Anteil des Bundes auch gar nicht um eine "Bezuschussung", wie Sie schreiben, der Bund IST für die Kreuzung zuständig. Die Stadt müsste sich daran geringfügig beteiligen und dieser Restanteil würde von der Regierung (also vom Freistaat) zusätzlich gefördert. Falsch ist auch, dass die Stadt die Unterhaltskosten der Brücke tragen müsste. Brücken im Zuge von Bundesstraßen müssen selbstverständlich auch vom Bund übernommen werden. Es ist erstaunlich, wie sich manche aus durchsichtigen politischen Gründen hartnäckig sträuben, dass die für die Stadt Landshut und die Verkehrsteilnehmer beste Lösung realisiert wird. Ich denke jeder kann sich sehr leicht davon ein Bild machen, wem es in der Diskussion um "Show und Image" geht. - Freundliche Grüße, Alexander Putz